Sahra Wagenknecht: Merkel irrt - SPD bei Bankenrettung leider zuverlässig
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zuverlässig, wenn es um die Versenkung von Milliarden Steuergeldern
in maroden Banken und die verheerenden Kürzungsdiktate für die
Krisenstaaten ging", kommentiert Sahra Wagenknecht den Streit
zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Peer
Steinbrück um die europapolitische Verlässlichkeit der
Sozialdemokraten. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion
DIE LINKE und Spitzenkandidatin der LINKEN in Nordrhein-Westfalen für
die Bundestagswahl weiter:
"Von der Kanzlerin mit ihrem Euro-Crash-Kurs als unzuverlässig
bezeichnet zu werden, empfände ich als Auszeichnung. Peer Steinbrück
hingegen ist beleidigt. Diese Seifenoper offenbart, warum viele
Menschen nicht mehr zur Wahl gehen und weshalb nicht wenige es
bedauerten, dass am vergangenen Sonntagabend ein sogenanntes
Kanzlerduell anstelle des Tatorts in der ARD lief.
DIE LINKE wird auch nach der Wahl zuverlässig an der Seite von
Arbeitnehmern, Erwerbslosen und Rentnern stehen und die vermeintliche
Euro-Rettung ablehnen. Die Gläubiger der Krisenstaaten und die
Eigentümer der Banken müssen haften, nicht die Steuerzahler. Nur
seriöse Unternehmenskredite und Einlagen der Kleinsparer sind
abzusichern. Wir fordern die Einführung einer EU-weiten
Vermögensabgabe, Investitionsprogramme statt Kürzungsdiktaten und
direkte EZB-Kredite für Krisenstaaten, um die Macht der Finanzmärkte
über die Staatshaushalte zu brechen."
Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 05.09.2013 - 11:23 Uhr
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