INSM unterstützt Monopolkommission / Strompreisexplosion verhindern: Quotenmodell statt EEG
ID: 939448
Energiewende unbezahlbar zu machen. Jede Verzögerung des überfälligen
Systemwechsels hin zu einem marktwirtschaftlichen Wettbewerbsmodell
kostet die Verbraucher Milliarden. Der von der Regierung erwartete
Anstieg der EEG-Umlage für das Jahr 2014 übertrifft selbst die
schlimmsten Befürchtungen. Noch im Dezember 2012 rechneten die
Netzbetreiber in ihrer offiziellen Mittelfristprognose im
ungünstigsten Fall mit einem Umlagebetrag von 5,7 Cent pro
Kilowattstunde (kWh) für 2014. Die Bundesregierung rechnet inzwischen
nach Medienberichten mit einem Anstieg auf 6,2 bis 6,5 Cent/kWh. Das
entspräche einer Steigerung um etwa 20 Prozent im Vergleich zu heute
und um über 1100 Prozent innerhalb von zehn Jahren.
"Das EEG ist außer Kontrolle. Die Kostensteigerungen sind für
niemanden mehr kalkulierbar, während gleichzeitig die
Versorgungssicherheit in Gefahr gerät. Nur durch die vollständige
Ablösung des EEG durch ein marktwirtschaftliches System, bleibt die
Energiewende bezahlbar, umsetzbar und klimarelevant ", erklärt
Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft (INSM).
Bereits im August 2012 Jahres hatte die INSM mit dem
Wettbewerbsmodell-Erneuerbare-Energien (WEE) ein an
marktwirtschaftlichen Prinzipien ausgerichtetes Quotenmodell
vorgeschlagen. Die Energieversorger sollen mit dem WEE verpflichtet
werden, einen bestimmten Anteil ihres an die Endverbraucher
gelieferten Stroms aus erneuerbaren Quellen zu speisen. Wäre das WEE
Anfang dieses Jahres eingeführt worden, hätten die Verbraucher 52
Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 sparen können.
Auch die Monopolkommission plädiert in ihrem heute
veröffentlichten Sondergutachten für die Einführung eines
Quotenmodells, wie es in Schweden bereits seit 10 Jahren erfolgreich
zur Anwendung kommt und im WEE zur Anwendung kommen soll.
Dr. Hubertus Bardt, Energieexperte beim Institut der deutschen
Wirtschaft Köln (IW), betont die grundlegende Bedeutung des
Wettbewerbs für die Energiewende: "Nur wenn die Erneuerbaren Energien
in den Wettbewerb überführt werden, können die notwendigen
Effizienzsteigerungen und Innovationen entstehen, die für eine
erfolgreiche Energiewende entscheidend sind. Wenn die Kosten weiter
steigen, leiden darunter nicht nur die privaten Haushalte, sondern
auch zunehmend die Unternehmen."
Mehr zum Wettbewerbsmodell-Erneuerbare-Energien (WEE) und wie die
Energiewende gelingen kann, finden Sie unter www.insm.de
Pressekontakt:
Pressesprecher INSM:
Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174; hennet@insm.de
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein überparteiliches
Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die
Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt
Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird
von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie
finanziert.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.09.2013 - 16:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 939448
Anzahl Zeichen: 3340
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 204 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"INSM unterstützt Monopolkommission / Strompreisexplosion verhindern: Quotenmodell statt EEG"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
INSM am Tag des "Entlastungskabinetts": Bürokratieabbau machen, nicht nur ankündigen Entgegen anderslautenden Behauptungen aus der Politik erleben die Unternehmen weiterhin steigende Bürokratielasten. Dies ergibt eine neue Studie des IW Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Mark
Koalitionsausschuss: Ein großer Schritt für die Koalition, ein kleiner für die Wirtschaft / INSM lobt Arbeitsrechtsflexibilisierung und Bürokratieabbau, vermisst aber spürbare Entlastungen ...
Berlin - INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben: "Mehr, als sich die Koalition zugetraut hätte, aber kein Aufbruchssignal" / INSM-Volkswirte bewerten (https://www.insm.de/aktuelles/oekonomenblog/ergebnisse-des-koalitionsausschusses-rente-und-buerokratie-sehr-gut-entlastungen-gehen-nicht
ifo-Studie im Auftrag der INSM / Sparpotenzial von 60 Milliarden Euro bis 2030 im Bundeshaushalt ...
Im Bundeshaushalt gibt es Einsparpotenzial von zweistelligen Milliardenbeträgen pro Jahr, die sich bis zum Jahr 2030 auf dann 60 Milliarden erhöhen, so das erste Zwischenergebnis einer Studie des ifo-Instituts im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Laut ifo-Präsident Cleme
Weitere Mitteilungen von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
38.444 Unterschriften für CBM-Kampagne / Paralympics-Star Bentele übergibt Stimmen an Parlamentarische Staatssekretärin Kopp (BILD) ...
Über 38.444 Menschen haben die aktuelle Kampagne der Christoffel-Blindenmission (CBM) "Stopp den Kreislauf von Armut und Behinderung" unterstützt. "Wir freuen uns, dass so viele Menschen in den vergangenen vier Monaten mitgemacht haben. Sie alle bekräftigen unsere Forderung
Schäuble räumt griechischen Finanzierungsbedarf für 2014 ein / AfD: Euroaustritt einzige echte Chance der Griechen auf Verbesserung ...
"Es bleibt bei der Salamitaktik der Bundesregierung. Jeder der sich mit dem Thema beschäftigt, weiß schon lange, dass Griechenland auch im kommenden Jahr wieder Hilfen benötigen wird. Nur die Bundesregierung erkennt dies scheinbar erst jetzt und auch nur im Zuge des größer werdenden, ö
N24-EMNID-UMFRAGE ZUM TV-DUELL: Mehrheit erwartet Sieg für Angela Merkel / Aber: Duell ohne großen Einfluss auf Wahlentscheid ...
Kurz vor dem TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem SPD-Kandidaten Peer Steinbrück glauben die Deutschen dabei offenbar nicht an einen Sieg des Herausforderers. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage vermuten 61 Prozent der Deutschen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel d
Alexander Gauland: Kein Mandat für Militärschlag ...
"Die Bundesregierung hat kein Mandat für irgendeine deutsche Beteiligung an einem amerikanischen Militärschlag", so kommentiert Alexander Gauland, stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, eine Umfrage des Nachrichtenmagazins Stern, der zufolge zwei Drittel der Bunde




