neues deutschland: Marktkräfte
ID: 949868
Parteienlandschaft auf einschneidende Weise. Bewegungen im
politischen System der Bundesrepublik wurden schon seit Jahren
beobachtet und beschrieben. Aber erst jetzt, da es nicht mehr nur um
die Frage geht, welche Kräfte aus dem Osten oder aus sozialen
Bewegungen sich neu etablieren können, wird die ganze Wucht der
Neuordnung spürbar. Erstmals geht es einer Partei an den Kragen, die
zum Grundinventar der alten Bundesrepublik gehört. Der Bundestag ohne
FDP - das ist wie das ZDF ohne Mainzelmännchen. Deutlicher als bisher
wird nun, dass zwischen den Parteien nicht nur ein
Verdrängungswettbewerb, sondern ein beinharter Existenzkampf
stattfindet. Die Demokratie kann eine liberale Partei gut gebrauchen
- die die FDP allerdings längst nur noch in Andeutungen ist, seit
sich ihre führenden Phrasendrescher der neoliberalen Lobbyarbeit
gewidmet haben. Jetzt erleben die marktradikalen Parteioldies und
- yuppies, wie die Kräfte des Marktes walten: Was nicht mehr
nützlich erscheint, kann weg. Das Mitleid bei Wahlsiegerin Merkel
hält sich in Grenzen. Ihre größte Sorge ist es nun, eine Partei zu
finden, die sich mit einer Regierungschefin einlässt, deren
Spezialität es ist, Partner klein zu halten. Vieles deutet darauf
hin, dass die SPD sich auf das Hasardspiel einlässt. Welchen Freiraum
bei einer solch riesigen Koalition die 20-Prozent-Opposition im
Bundestag noch hat - an dieser Frage muss sich die
Demokratiefähigkeit der Regierenden - allen voran Merkel - bewähren.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.09.2013 - 17:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 949868
Anzahl Zeichen: 1811
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 194 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Marktkräfte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Kölner Stadt-Anzeiger: Linken-Politiker fordern Doppelspitze Gysi/Wagenknecht ...
Vertreter des linken Flügels in der Linksfraktion fordern nach der Bundestagswahl eine gleichberechtigte Doppelspitze von Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht. "Gregor Gysi hat einen ganz herausragenden Wahlkampf gemacht; das ist überhaupt keine Frage", sagte der nordrhein-westfälische
Zukunftsbranche Landwirtschaft braucht zügige Entscheidungen zur Sicherung nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit - DBV-Präsident Rukwied gratulierte allen gewählten Abgeordneten ...
(DBV) Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, gratulierte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu ihrem beeindruckenden Wahlerfolg und den gewählten Bundestagsabgeordneten zum Einzug in den 18. Deutschen Bundestag. "Nachdem der Wahlkampf vorbei ist, erwartet der Ba
Söder (CSU): "FDP hat uns oft geärgert, war aber wichtiger Bestandteil des demokratischen Spektrums" ...
Bonn/München 23. September 2013 - Markus Söder (CSU) bedauert das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag. "Die FDP war immer dabei. Man muss sie nicht in allen Details mögen, sie hat uns auch oft geärgert, aber sie war trotzdem ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Spektrums in De
Wahlsieger 2013 ist die private Krankenversicherung ...
Mit dem Wahlsieger CDU kann die private Krankenversicherung für die kommende Legislaturperiode durchatmen. Denn mit einer CDU-geführten Regierung ist nicht davon auszugehen, dass die von SPD, Grünen und der Linken favorisierte einheitliche Bürgerversicherung eine politische Mehrheit in Deuts




