OpenSynergy wird Mitglied in der GenIVI Allianz

OpenSynergy wird Mitglied in der GenIVI Allianz

ID: 95385

Infotainment Allianz Interesse an Virtualisierung




(firmenpresse) - Berlin, 11. Juni 2009 OpenSynergy wird als Associate Member in die von führenden Fahrzeugherstellern und Zulieferern ins Leben gerufene Infotainment Allianz GenIVI berufen. Damit wird das Unternehmen seine jahrelangen automotiven Erfahrungen aus den Bereichen Infotainment, Connectivity und AUTOSAR in das Konsortium mit einfließen lassen. OpenSynergy wird maßgeblich Anteil daran haben, die Entwicklungsergebnisse aus Open Source und Standardsoftware schneller an die Anforderungen der Automobilindustrie anzupassen. Durch die intelligente Kopplung der Schlüsseltechnologien Virtualisierung und AUTOSAR lässt sich sehr schnell Linux-basierte Open Source Software in eine automotive Umgebung integrieren. Mitglieder des Konsortiums profitieren somit davon, ihre GenIVI-basierte Applikation wesentlich schneller in das Fahrzeug zu integrieren und in den Markt einzuführen.

Skalierbarkeit von Infotainment-Plattformen mittels Virtualisierung
Eine der wichtigen Anforderungen komplexer Infotainmentsysteme ist die Skalierbarkeit von Infotainment-Funktionen über verschiedene Produkt-Varianten hinweg. Bei der Entwicklung von Produkten spielt gerade beim Zulieferer von Infotainment-Plattformen die Wiederverwendbarkeit von Softwarekomponenten eine entscheidende Rolle, um gesetzte Time-to-market- und Kostenvorgaben für diese komplexen Systeme umzusetzen. Um diese Ziele zu erreichen, benötigt der Zulieferer eine Plattform, die auf Hardware unterschiedlicher Leistungsklassen aufsetzen kann. „Durch Virtualisierung lassen sich bestehende Softwarekomponenten über die Verwendung unterschiedlicher Gast-Betriebssysteme auf dem Virtualisierungslayer wiederverwenden. So ergibt sich ein Migrationspfad vom heutigen Stand der Entwicklung hin zu einem Standard-GenIVI-System.“, erklärt Rolf Morich, COO von OpenSynergy. Beispielsweise lassen sich durch den Einsatz von COQOS gleiche Softwarekomponenten auf Applikationsebene sowohl auf einem Single-Core ARM9 Chip als auch auf einem x86 Intel Atom oder einem Multicore-ARM11 System betreiben und wiederverwenden.



Integration von Open Source Linux-Applikationen in das Fahrzeug
Eine große Herausforderung bei GenIVI sieht OpenSynergy in den automotive-spezifischen Anforderungen wie die kurzen Startupzeiten von Netzwerken und bestimmten Applikationen. So müssen zum Beispiel Funktionen aus der automotiven Welt, wie Rear-View Kamera, innerhalb kürzester Zeit nach Start des Fahrzeugs auf dem Bildschirm verfügbar sein. Das Konzept von COQOS erlaubt es, dass durch eine in der Architektur abgebildete Grafik- und Videokomponente derartige Funktionen wesentlich schneller zur Verfügung stehen. Dabei übernimmt das µOS die Funktionen mit spezifischen automotiven Anforderungen und überlässt dem Linux-Betriebssystem das Ausführen der Infotainment-Anwendungen. „Das Konzept von COQOS mit seinem µOS ermöglicht die Integration von bestehenden Entertainment-Applikationen der Open Source Welt in das Fahrzeug und erfüllt gleichzeitig die harten automotiven Anforderungen, insbesondere an die Schnittstellen zum Fahrzeug.“, erklärt Dr. Stefaan Sonck Thiebaut, CTO von OpenSynergy.

AUTOSAR und Infotainment auf einer Hardware
Eine kurz- und mittelfristige Herausforderung wird es für GenIVI sein, Infotainment-Anwendungen und AUTOSAR-Funktionen auf nur einer Hardware, der HeadUnit, zu integrieren, um die Prozessorleistung zukünftiger Chips auch der AUTOSAR-Welt zur Verfügung zu stellen. COQOS unterstützt derzeit auf der Infotainmentseite das Betriebssystem Linux und bildet mit der Micro-Kernel Technologie eine ideale Voraussetzung, um GenIVI-basierte Infotainment-Anwendungen sicher in die standardisierte AUTOSAR-Umgebung zu integrieren. Frank-Peter Böhm, CEO von OpenSynergy, erklärt: „Virtualisierung ist die State-of-the-Art Technologie zur Partitionierung verschiedener automotiver Funktionen (AUTOSAR, Nicht-AUTOSAR) aus unterschiedlichen Fahrzeugdomänen auf nur einem Steuergerät, wie zum Beispiel der Head Unit. Dieses ermöglicht Fahrzeugherstellern und Herstellern von Infotainmentsystemen gleichzeitig, neueste Infotainment-Anwendungen schnell und sicher in das Fahrzeug zu integrieren, Entwicklungsaufwände sowie Hardwarekosten wesentlich zu reduzieren.“

Über “The GENIVI Alliance”
Die “GENIVI Alliance” ist ein Konsortium bestehend aus führenden Automobilherstellern und Zulieferern, welche die Entwicklung und flächendeckende Verwendung einer standardisierten automobilen Infotainment-Referenz-Plattform (In-Vehicle Infotainment (IVI)) voranbringen wollen. Ziel dieser Arbeit sind kürzere Entwicklungszeiten, schnellere Markteinführungen und geringere Entwicklungskosten für IVI-basierte Ausrüstung und Software. Zu den Gründungsmitgliedern der GENIVI Alliance zählen: BMW Group, Delphi, General Motors Corp., Intel, Magneti Marelli, PSA Peugeot Citroën, Visteon Corp. und Wind River.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Das in Berlin ansässige Unternehmen OpenSynergy entwickelt und vermarktet das universelle Betriebssystem COQOS. Das Betriebssystem COQOS erlaubt das sichere Ausführen von Infotainment- oder/und AUTOSAR-Applikationen auf nur einer Hardware mittels Virtualisierungstechnologie. Durch den modularen Ansatz von COQOS kann dieses in Head Units, Kombi Instrumenten sowie Body Control Modulen eingesetzt werden. Zusätzlich bietet OpenSynergy Consulting- und Engineering-Leistungen für Software-Entwicklung und Software-Architekturen in den Feldern Infotainment, Connectivity und AUTOSAR an.



PresseKontakt / Agentur:

OpenSynergy GmbH
Herr René Drescher
Rotherstraße 9
10245 Berlin, Germany
Phone: +49 (0)30-2018 1835-41
E-Mail: rene.drescher(at)opensynergy.com



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Datum: 11.06.2009 - 12:15 Uhr
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