Mitteldeutsche Zeitung: Videoüberwachung in Sachsen-Anhalt
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Sinn, wo viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Motiven
aufeinandertreffen - und zu denen sich auch Kriminelle hingezogen
fühlen. Dort kann eine Kamera in Maßen abschreckend wirken - sie ist
aber kein Allheilmittel. Etwa gegen Nazi-Schmierereien. Da helfen
viel mehr aufmerksame Bürger und fixe Polizisten. Wer dennoch mehr
Videoüberwachung verlangt, lässt den Rechts- in Richtung
Überwachungsstaat marschieren. Und will nur von tatsächlichen
Problemen ablenken. Insofern ist die Aufregung, die Stahlknecht
ausgelöst hat, durchaus verständlich. Und die Klarstellung des
Innenministers kommt gerade noch rechtzeitig.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 06.10.2013 - 19:02 Uhr
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