Badische Neueste Nachrichten: Ein Riesenschritt
ID: 960296
die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten vereidigt, Hillary
Clinton im Zenit ihres Comebacks. Hinter ihr auf den Rängen sitzt die
erste Notenbankchefin des Landes, Janet Yellen, eine Frau, deren
Worte Märkte bewegen. Und den Kommentar in der "New York Times"
schreibt Jill Abramson, die erste Chefredakteurin in den Annalen
einer der angesehensten Zeitungen der Welt. Sicher, so ein Szenario
enthält manche Unbekannte, zumal noch gar nicht feststeht, ob sich
Hillary Clinton die erbarmungslose Härte des Kandidatenmarathons noch
einmal antun möchte. Aber Abramson hat die Männerbastion bereits
gestürmt, und Yellen kann jetzt nur noch eine republikanische
Totalblockade im Senat daran hindern, Gleiches zu tun. Amerika
schreibt gerade Geschichte. Es geht vielleicht unter in einer Zeit,
da seine Regierung zur Hälfte stillgelegt ist und der bis zur
Handlungsunfähigkeit zerstrittene Kongress eine Reaktionsmischung aus
Häme und fassungsloser Faszination erregt. Nur ändert es nichts am
Riesensprung, den gerade die offizielle Nominierung Yellens bedeutet.
Traditionell waren es Männer, die den Planeten Notenbank dominierten.
Bald wird die mächtigste Notenbank der Welt von einer kleinen,
zierlichen Frau geführt. Perlenkette statt Nadelstreifen. Allein
schon die Optik: Was für eine Zäsur! Freilich ist es ein Job, um den
Yellen keiner beneidet. Gewiss, die Federal Reserve ist politisch
unabhängig. Aber im Zeichen des Parteienstreits steht sie doch, sie
steht im Zeichen des rebellischen Aufbegehrens der Tea Party, die auf
brachiales Sparen setzt und deren härteste Fundamentalisten die Fed
als verhasstes Instrument eines dirigistischen Zentralstaates
abschaffen möchten.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.10.2013 - 22:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 960296
Anzahl Zeichen: 2079
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Karlsruhe
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 247 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Badische Neueste Nachrichten: Ein Riesenschritt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Badische Neueste Nachrichten (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Auf der Zielgeraden der Legislaturperiode haben Union und FDP noch ein Gesetz durch den Bundesrat bekommen, das die Rechte der Verbraucher nachhaltig stärkt. Mit abschreckend hohen Bußgeldern und neuen Obergrenzen für Gebühren will es unlauterer Telefonwerbung, übereifrigen Inkassobüro
Weitere Mitteilungen von Badische Neueste Nachrichten
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Opposition im Bayerischen Landtag: Machtfragen von Christine Schröpf ...
Die einen haben Spaß, den anderen bleibt der Spott. Die Opposition erlebt dieser Tage schmerzhaft, wie sich eine absolute Mehrheit der CSU anfühlt. SPD, Freie Wähler und Grüne tüfteln bislang erfolglos an einer treffsicheren Gegenstrategie. Scharf attackieren? Damit überspringt SPD-Fraktio
Stuttgarter Zeitung: Spiel mit dem Feuer / Kommentar zu USA/Haushaltsstreit ...
Die konservativen Republikaner versuchen den demokratischen US-Präsidenten Barack Obama in die Enge zu treiben, und sie tun es auf eine Weise, die (nicht nur) bei Europäern Befremden auslöst. Da wird mit dem Feuer gespielt und die Zahlungsunfähigkeit der Weltmacht als mögliche Option ins Ka
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Tebartz-van Elst/Limburg ...
Natürlich passt die Prasserei in Limburg überhaupt nicht zu dem, was Papst Franziskus in Rom über eine "arme Kirche" predigt. Die Aufregung ist berechtigt. Allein die Fokussierung auf Tebartz-van Elst trägt heuchlerische Züge. Weshalb erregt sich niemand über den auch körperlich
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Schwarz-Grün/Sondierungen ...
Die erste Sondierungsrunde von Union und Grünen verlief weniger brüsk, als das Wortgerassel vorab vermuten ließ. Es ist politisch vernünftig, den Dialog nicht gleich im Keim zu ersticken. Das verschafft beiden Seiten taktische Vorteile. Die Grünen sind zunächst weiter als Machtfaktor im Sp




