Saarbrücker Zeitung: DGB fordert Aus für Kooperationsverbot binnen 100 Tagen
ID: 966247
einer großen Koalition, innerhalb von 100 Tagen das sogenannte
Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in der Bildungspolitik
zu kippen. Die stellvertretende DGB-Chefin Elke Hannack sagte der
"Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe): "Eine große Koalition kann
das schaffen." Die Maßnahme gehöre "in das 100-Tage-Programm der
Regierung und darf nicht in eine Föderalismus-Kommission geschoben
werden".
Da die Länder mit der Finanzierung von Kitas, Schulen und
Hochschulen überfordert seien, "ist es Unsinn, wie bisher den Bund
als Geldgeber per Grundgesetz aus der Finanzierung von weiten Teilen
unseres Bildungswesens auszugrenzen". Zugleich kritisierte Hannack,
die vor fünf Jahren von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
ausgerufene Bildungsrepublik sei ein "leeres Versprechen" geblieben.
Nach wie vor entscheide der Geldbeutel der Eltern über den
Bildungserfolg der Kinder.
Hannack forderte daher von einer großen Koalition auch "eine große
Bildungsreform" mit höheren Bafög-Sätzen, einem Vollzuschuss für das
Nachholen von Schul- und Berufsabschlüssen sowie mehr Qualität in den
Kitas. "Das geht nur mit höheren Steuern auf große Vermögen, hohe
Erbschaften und Finanztransaktionen", so die DGB-Vize.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.10.2013 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 966247
Anzahl Zeichen: 1559
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Saarbrücken
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 212 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: DGB fordert Aus für Kooperationsverbot binnen 100 Tagen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Neue Westfälische (Bielefeld): ICE verpasst erneut einen Halt ...
Schon wieder ist ein ICE an einem Bahnhof vorbeigefahren: Der Inter-City-Express 1541 von Köln nach Berlin hat am Samstag seinen Halt in Gütersloh ausgelassen. Wie die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische (Dienstagausgabe) berichtet, hat die Deutsche Bahn den Fehler mit "menschlich
Mitteldeutsche Zeitung: Arbeitsmarkt Unionsfraktionsvize Vaatz warnt vor einem gesetzlichen Mindestlohn in Ostdeutschland ...
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz, hat vor den Folgen der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns für Ostdeutschland gewarnt. "Die Gefahr des Verlustes von Arbeitsplätzen ist nicht von der Hand zu weisen", sagte er der in Halle erschein
Rheinische Post: CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt nennt "hohe Beschäftigung" als Kernpunkt der Koalitionsverhandlungen ...
CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat die Bedingungen der SPD für eine große Koalition zurückgewiesen. Für die CSU sei klar, dass sich alle Details an drei Kernpunkten orientieren müssten: "Hohe Beschäftigung, Finanzstabilität und Sicherheit der Sozialsysteme", sagte Ha
Rheinische Post: Die meisten schadstoffbelasteten Spielzeuge kommen aus China ...
Jeden Tag muss wegen zu hoher Schadstoffbelastungen innerhalb der EU ein Spielzeug vom Markt genommen werden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vorliegt




