Wer Fortsetzung von Preismoratorium und Zwangsabschläge fordert, spielt mit der Zukunft der mittelständischen Industrie
ID: 968751
(vdek) erklärt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
(BPI):
Nach dreieinhalb Jahren Preismoratorium und erhöhtem
Zwangsabschlag müssen die staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen die
pharmazeutische Industrie beendet werden. Die Belastungen sind
insbesondere für mittelständische Unternehmen, die ihren Umsatz
großteils auf dem deutschen Markt erzielen, nicht mehr zu schultern.
Alleine 2012 haben die Unternehmen 2,5 Milliarden Euro an
Zwangsabschlägen an die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
gezahlt.
Forderungen einzelner Krankenkassen nach einer Fortführung dieser
Politik sind populistisch und zeigen deutlich, dass diese Kassen von
der Situation der pharmazeutischen Industrie keine Ahnung haben.
Solche Ideen können nur an Schreibtischen von Bürokraten geboren
werden, die die betriebswirtschaftlichen Realitäten nicht kennen:
Seit dreieinhalb Jahren sind Preisanpassungen praktisch nicht
möglich, die Kosten für Energie, Personal und Rohstoffe steigen aber
trotzdem, von der Inflation ganz zu schweigen. Die Ersatzkassen
sollten sich erinnern, dass diese Maßnahmen eingeführt wurden, um die
GKV aus den roten Zahlen zu führen und Milliardendefizite zu
vermeiden. Doch heute hat die GKV 30 Milliarden Euro Überschuss!
Zudem sollte es sich auch schon bis zum vdek herumgesprochen
haben, dass das Preismoratorium nicht nur für patentgeschützte
Arzneimittel gilt und die Kosten-Nutzen Bewertung und die frühe
Nutzenbewertung zwei unterschiedliche Maßnahmen sind.
Pressekontakt:
Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.10.2013 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 968751
Anzahl Zeichen: 1844
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 367 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wer Fortsetzung von Preismoratorium und Zwangsabschläge fordert, spielt mit der Zukunft der mittelständischen Industrie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Deutsche Bundestag hat heute das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verabschiedet. Dazu erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Oliver Kirst: "Mit der heutigen Entscheidung bleibt die Gesundheitspolitik in der Sackgasse stecken. Sie setzt weiter
Änderungsanträge: Auf dem Weg zu einem Anti-Standort-Gesetz ...
"Die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen sind drauf und dran, ein Anti-Standort-Gesetz zu verabschieden." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), Dr. Kai Joachimsen, die Änderungsanträge zum so gena
KARL muss "Chefinnen-Sache" werden - BPI fordert konsistente EU-Pharmapolitik ...
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aufgefordert, das Thema Kommunale Abwasserrichtlinie (KARL) zur "Chefinnen-Sache" zu machen. "Wenn 16 EU-Mitgliedstaaten ihre Bedenken wegen der zu erwartenden Kosten bei KARL ä
Weitere Mitteilungen von BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
Wundermittel Licht: Perfekt inszeniert macht es glücklicher und gesünder ...
Gegen die drohende Winterdepression schützt vor allem eine gute Portion Licht. Perfekt inszeniert macht es glücklicher, gesünder und steigert die Konzentration. Das berichtet die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN in ihrer November-Ausgabe. Licht taktet unsere innere Uhr, auch circadianes Syste
Rückenfreundlich Radfahren ...
[pd-f/rk] Verspannungen, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss: Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nummer eins in Deutschland. Bei langem Sitzen oder längeren Radtouren klagen viele über Probleme. Dabei kann gerade das Radfahren dazu beitragen, die Rückenmuskulatur gezielt zu stärken, Erkrankunge
Rückenfreundlich Radfahren ...
[pd-f/rk] Verspannungen, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss: Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nummer eins in Deutschland. Bei langem Sitzen oder längeren Radtouren klagen viele über Probleme. Dabei kann gerade das Radfahren dazu beitragen, die Rückenmuskulatur gezielt zu stärken, Erkrankunge
Gebana Datteln aus Tunesien, Erntefrisch zu weinachten! ...
Gebanas (http://www.gebana.com/de/globus/) Rispendatteln werden in den Palmgärten von Bargouthia und Derjine südlich des Salzsees Chott el Djerid in Tunesien angebaut. Im Oktober und November werden sie von Hand - die Bauern erklettern dazu jede Palme einzeln - geerntet und anschließend von den




