Kernkraft schont Umwelt und Geldbeutel

Kernkraft schont Umwelt und Geldbeutel

ID: 98351

Kernkraft schont Umwelt und Geldbeutel

Ökoinstitut-Studie erwartet kurzfristig einen preisdämpfenden Effekt von 5-10 Euro pro Megawattstunde



(pressrelations) - >Anlässlich der Diskussion um den Zusammenhang zwischen Strompreisen und Kernenergie auf Grundlage einer Studie des Öko-Instituts erklärt der Koordinator in Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer MdB:

Ohne eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke müssten die Kapazitäten durch neue Kraftwerke, vermutlich Gaskraftwerke, mit höheren Stromgestehungskosten ersetzt werden. Dies bedeutet, dass ohne eine Laufzeitverlängerung die Strompreise stärker ansteigen werden. Das stellt auch - entgegen anderen Behauptungen - das Ökoinstitut fest. Die Studie erwartet kurzfristig einen preisdämpfenden Effekt von 5-10 Euro pro Megawattstunde. Das Gutachten "Ökonomische Auswirkungen alternativer Laufzeiten von Kernkraftwerken in Deutschland", erstellt vom Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) und dem Energy Environment Forecast Analysis GmbH, Berlin (EEFA) aus dem Jahr 2005, kommt zu einem ähnlichen Schluss. Laut der Studie kommt es bei einer KKW-Gesamtbetriebszeit von 40 Jahren zu Strompreisminderungen von 11 Prozent, bei einer Betriebszeit von 60 Jahren sogar um bis zu 24 Prozent. Die erneute Diskussion um die Energiepreise, die Auswirkungen des Klimawandels und der ständig schwelende Gaskonflikt zwischen der Ukraine und Russland zeigen wiederholt, dass die Energieversorgung nie allein aus einer Perspektive betrachtet werden darf. Das Preisargument allein reicht für eine sachliche Energiepolitik nicht aus. Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit der Energieversorgung dürfen auf dem Weg zu Energieeffizienz und Energieinnovationen nicht auf der Strecke bleiben. Der von der rot-grünen Bundesregierung mit den Energieversorgern verhandelte Ausstieg aus der Kernkraftnutzung weckt solche Zweifel. Es sollen Stromerzeugungskapazitäten stillgelegt werden, für die kein ausreichender, grundlastfähiger und klimaschonender Ersatz in Sicht ist. Eine weitere Verschiebung des Energieträgermixes zu Gunsten von Erdgas durch Verzicht auf Kohle und Kernenergie erhöht die Abhängigkeit von Russland, die Preise steigen und eine Stromlücke wird wahrscheinlicher. Erneuerbare Energien werden, trotz des ehrgeizigen Ausbaus, auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein, diese Lücke allein zu schließen. Die Laufzeiten der in Deutschland in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke müssen deshalb auf das betriebswirtschaftlich übliche Maß unter Wahrung der vorgeschriebenen Sicherheitsstandards verlängert werden. Voraussetzung dafür ist jedoch die Bereitschaft der Energieversorgungsunternehmen, den größten Teil des zusätzlichen Gewinns für die Entlastung der Bürger und für einen Fonds für Forschung im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz bereitzustellen. Zudem werden wir dabei auf die Wettbewerbsneutralität achten, damit keine Unsicherheiten für das marktliche Umfeld entstehen. Nicht gegeneinander, sondern miteinander ist bei der Energieversorgung der richtige Ansatz. Statt die Energieträger gegeneinander auszuspielen, setzt die Union auf einen breiten Mix. Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke, Ausbau der Erneuerbaren Energien, Effizienzsteigerungen und Investitionen in moderne konventionelle Kraftwerke bieten die Chance, bis 2020 über 60 Prozent des Stroms CO2-frei zu produzieren - und das unabhängig und bezahlbar.




CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto: fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  HOCHTIEF senkt die Energiekosten und Emissionen des Landes Berlin Intelligente Gebäude - Basis für wettbewerbsfähige Städte
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 25.06.2009 - 16:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 98351
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 325 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kernkraft schont Umwelt und Geldbeutel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CDU/CSU-Fraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Antibiotikagesetz nicht für Wahlkampf missbrauchen ...
Weitergehendende Datensammlung ist kontraproduktiv Der Bundesrat stimmt am morgigen Freitag über das vom Bundestag beschlossene 16. Arzneimittelgesetz ab. Das Gesetz dient der Optimierung und Senkung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Dazu erklären der Vorsitzende der AG Er

Markttransparenzstelle ...
Ein kleiner Schritt für die Politik, ein großer Schritt für die Verbraucher Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Donnerstag die Verordnung zur Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Mit der Verordnung wird die Marktbeobachtung im Kraftstoffbereich konkretisiert sowie die Transpar

?Tag des Waldes? im Zeichen der Nachhaltigkeit ...
Nicht mehr Holz schlagen als nachwächst Der 21. März ist traditionell der "Tag des Waldes". Ihn hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. Dazu erklären der V


Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion


HOCHTIEF senkt die Energiekosten und Emissionen des Landes Berlin ...
> HOCHTIEF Energy Management hat vom Berliner Senat den Auftrag erhalten, dieEnergiekosten und Emissionen von 18 Liegenschaften des Landes Berlin zu senken: Das Unternehmen wird über eine Laufzeit von zehn Jahren durch Energieeinspar-Contracting zirka 4,5 Mio. Euro ? das sind 21 Prozent der bis

BASF reduziert Polystyrol-Kapazität in Europa um rund 15 Prozent ...
Produktionsbetrieb in Ludwigshafen wird dauerhaft geschlossen - Mitarbeiter erhalten andere Stellen im Unternehmen Zum 30. Juni 2009 schließt die BASF einen Polystyrolbetrieb am Standort Ludwigshafen und reduziert damit ihre Produktionskapazität für den Standardkunststoff Polystyrol in Europa

CO2-Verklappung scheitert - Punktsieg für den Klimaschutz ...
> "Die Bundesregierung hat die Rechnung ohne die Wählerinnen und Wähler gemacht, die in den letzten Tagen massiv gegen das Gesetz zur C02-Verklappung protestiert haben. Die Gesetzesvorlage zur Abscheidung und unterirdischen Verklappung von Kohlendioxid aus Kraftwerken (CCS) musste deshalb

NABU fordert Konsequenzen aus mangelnder Akzeptanz für CO2-Speicher ...
mpke: Besser kein Gesetz als ein Risiko-Gesetz Berlin - Mit Blick auf die aktuelle Debatte um ein Gesetz zur unterirdischen Kohlendioxid-Speicherung (CCS) hat der NABU den Regierungsparteien und Energiekonzernen vorgehalten, für die fehlende Akzeptanz der Technologie selbst verantwortlich zu se


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z