SPD bedauert Aberkennung des Dresdner Elbtals als UNESCO-Weltkulturerbe

SPD bedauert Aberkennung des Dresdner Elbtals als UNESCO-Weltkulturerbe

ID: 98431

SPD bedauert Aberkennung des Dresdner Elbtals als UNESCO-Weltkulturerbe



(pressrelations) - >Anlaesslich des heute gefassten Beschlusses der UNESCO, dem Dresdner Elbtal den Status als Weltkulturerbe abzuerkennen, erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn sowie der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Steffen Reiche:

Das ist ein schwarzer Tag fuer die Kulturnation Deutschland. Die UNESCO konnte nicht anders handeln. Sie musste dem Dresdner Elbtal den Weltkulturerbestatus aberkennen, um ihre eigene Glaubwuerdigkeit und den Wert der Auszeichnung als Weltkulturerbe nicht zu beschaedigen. Die UNESCO hat viel Geduld gezeigt und bereits im vergangenen Jahr einen Aufschub gewaehrt, verbunden mit der Bedingung, eine welterbevertraegliche Loesung fuer eine Elbquerung zu suchen.

Die politisch Verantwortlichen der CDU in der Stadt Dresden und im Freistaat Sachsen haben dieses Angebot jedoch bewusst ausgeschlagen und den Bau der Waldschloesschenbruecke unnachgiebig voran getrieben. Ihnen ging es zu keiner Zeit um den Erhalt des Weltkulturerbes fuer das Dresdner Elbtal, sondern einzig und allein um die Durchsetzung ihrer politischen Interessen.

Die heutige Entscheidung der UNESCO ist konsequent und richtig, bedeutet aber leider auch, dass es zukuenftige Bewerbungen aus Deutschland um den Titel Weltkulturerbe schwerer haben werden.
Der internationale Image-Schaden fuer Deutschland als Kulturnation ist enorm. Der Streit um die Waldschloesschenbruecke in Dresden zeigt, dass die Bundesrepublik Deutschland ihren aus dem Beitritt zur UNESCO-Welterbekonvention resultierenden Verpflichtungen nicht nachgekommen ist.

Es waere die Aufgabe von Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann gewesen, das Wort fuer den Erhalt des Weltkulturerbes zu ergreifen und ihren Parteifreunden in Dresden und Sachsen Einhalt zu gebieten. Beide haben es unterlassen, kulturpolitische Verantwortung zu uebernehmen und damit den Verlust des Welterbetitels mit verschuldet. Die Bundeskanzlerin versteckte sich immer wieder hinter der Position, die Waldschloesschenbruecke sei eine regionale Angelegenheit. Doch nun ist klar: ganz Deutschland hat den Schaden zu tragen.



Es bleibt zu hoffen, dass andere deutsche Weltkulturerbestaetten und zukuenftige Bewerber um diesen Titel aus diesem traurigen Vorgang in Dresden lernen und von Beginn an offen und transparent mit der UNESCO ueber moegliche Probleme sprechen.
Die SPD-Bundestagsfraktion wird sich in der kommenden Legislaturperiode fuer ein Umsetzungsgesetz einsetzen, um die Bestimmungen der UNESCO-Welterbekonvention noch verpflichtender als bisher gesetzlich zu verankern. Ein solches peinliches Debakel wie in Dresden darf sich nicht wiederholen.


© 2009 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Ministerin Kuppe: Im Interesse des Sports / Land und LSB schließen Konsolidierungsvereinbarung Armes Dresden und in Berlin nichts gelernt
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 25.06.2009 - 19:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 98431
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 451 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"SPD bedauert Aberkennung des Dresdner Elbtals als UNESCO-Weltkulturerbe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Bildung für Nachhaltigkeit: Zukunftskompetenzen für alle ...
Heute hat das Bundeskabinett den Achten Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beschlossen. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Dieser Bericht zeigt, dass nachhaltige Bildung ein Schlüssel für sozialen Zusammenhalt, wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und erfolgreichen Klimasc

Einsetzung der Nord-Süd-Kommission ist wichtiger Schritt ...
Die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts, die Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission einzusetzen, ist ein wichtiger Schritt für eine gerechtere internationale Zusammenarbeit. Damit nimmt ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrages nun Gestalt an. Sanae Abdi , entwicklungspolitische Spr

Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt stärken ...
Jasmina Hostert, jugendpolitische Sprecherin, Johannes Schätzl, digitalpolitischer Sprecher, Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher, Nancy Faeser, zuständige Berichterstatterin: Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Handlungsempfehlungen der Expertenkommission "Kinder- und


Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion


Ministerin Kuppe: Im Interesse des Sports / Land und LSB schließen Konsolidierungsvereinbarung ...
> Im Interesse und zum Wohl des Sports haben das Land und der LandesSportBund einen Konsolidierungspakt geschlossen. Sportministerin Dr. Gerlinde Kuppe und der Präsident des LandesSportBundes, Andreas Silbersack, stellten den 7-seitigen Vertrag am Donnerstag in Magdeburg vor. Demnach verzichtet

Parlamentarische Versammlung der OSZE trifft sich zur 18. Jahrestagung in Vilnius/Litauen ...
9. Juni bis 3. Juli 2009 findet die 18. Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der OSZE (OSZE PV) in Vilnius (Litauen) statt. Die Parlamente von zurzeit 56 OSZE-Teilnehmerstaaten sind Mitglieder der OSZE PV. Das Hauptthema der Jahrestagung lautet: OSZE - die neuen Sicherheitsherausforderu

Lammert: Gespräch über Menschenrechte und Werte gehört zu den Beziehungen zwischen China und Deutschland ...
> Bundestagspräsident Norbert Lammert hat seiner Freude darüber Ausdruck verliehen, dass sich die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Deutschland und China in gleichem Maße positiv entwickelt haben. Anlässlich des Abschiedsbesuchs des langjährigen Botschafters Chinas in De

Helmut Kohls 50 Euro für einen guten Zweck ...
Berlin, 25. Juni 2009 – 16 Jahre, von 1982 bis 1998, war Helmut Kohl Bundeskanzler der Deutschen Bundesrepublik und Wegbereiter unserer gemeinsamen Euro Währung. Nun wird auf der Internetplattform www.tamundo.de ein ganz besonderer 50 Euro Schein versteigert. Ein, am 01. Januar 2002, dem Tag der


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z