Zukunft in der Selbständigkeit sicher gestalten
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IHK-Tag zur Sozialen Sicherung im Heilbronner Haus der Wirt-schaft

(PresseBox) - Ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung ist in Deutschland durch das Netzwerk der Sozialversicherungen abgesichert. Ob Ren-ten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- oder Unfallversicherung - meist sind diese Bereiche bereits durch die Versicherungspflicht der Arbeitnehmer abgesichert. Doch wie sieht es bei Selbständi-gen, wie bei Existenzgründern aus? Diesen Personengruppen wird diesbezüglich seitens des Gesetzgebers eine hohe Eigen-verantwortung auferlegt, die nicht selten zu bösen Überraschungen führen kann. Die eigene Arbeitskraft ist das wichtigste Kapital des Existenzgründers - krank werden darf er nicht und so wird dieser Fall oft ausgeklammert. Doch was passiert, wenn es passiert? Wer trägt die Kosten für Heilbehandlungen und dergleichen, wie können durch den Arbeitsausfall erlittene Verluste ausgeglichen werden?
Diese und zahlreiche weitere Fragen zu dem umfassenden und existenziell wichtigen Themenkomplex wurden beim bundesweiten IHK-Aktionstag zur Sozialen Sicherung im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK) behandelt. Die Referenten Gerhard Dittmer, stv. Leiter Regionalzentrum Heilbronn, Deutsche Rentenversi-cherung Baden-Württemberg, Marcel Senghas, Leiter Compe-tenceCenter Freiwillige Mitglieder, AOK - Die Gesundheitskasse, Heilbronn, Kerstin Rühle, Teamleiterin Arbeitnehmerleistungen Agentur für Arbeit, Heilbronn sowie Georg Ackermann, Sachbe-arbeiter Mitgliedschaft und Beitrag, Berufsgenossenschaft Roh-stoffe und chemische Industrie, Heidelberg, zeigten den Teil-nehmern auf, welche Möglichkeiten es für Selbständige und Existenzgründer gibt, sich sozial abzusichern.
Um zu Beginn der Selbständigkeit die Kosten möglichst gering zu halten und sich zunächst um einen gelungenen Start des ei-genen Unternehmens zu kümmern, hat auch Stephanie Spohn einige Aspekte ihrer sozialen Absicherung zunächst hintenangestellt. Seit 2011 ist die Neckarsulmerin als Immobilienmaklerin selbständig und will sich nun umfassend absichern. Spohn: "Ich habe schon im Vorfeld meiner Existenzgründung zahlreiche Seminare bei der IHK besucht und auch am Jungunternehmertag teilgenommen. Dort habe ich jeweils sehr wertvolle Tipps für meine Selbständigkeit erhalten und so lag es für mich auf der Hand mich auch zu diesem Thema bei der IHK schlau zu machen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich werde jetzt die hier allgemein angesprochenen Bereiche auf meinen Einzelfall übertragen und dann entsprechende Schritte einleiten." Und auch Mehmet Öksüz aus Heilbronn nahm wertvolle Anregungen mit nach Hause. "Ich bereite meine Existenzgründung bereits seit einiger Zeit vor und werde Mitte nächsten Jahres in die Selbständigkeit starten. Was die soziale Absicherung anbelangt habe ich heute wertvolle Hinweise und Tipps bekommen und weiß nun, was da noch alles auf mich zukommt. Ich bin froh hier bei der IHK eine derart kompetente und unbürokratische Anlaufstelle zur Exis-tenzgründung zu haben, werde auch weiterhin die IHK-Angebote nutzen und kann jedem Existenzgründer nur empfehlen sich hier beraten zu lassen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
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Datum: 22.11.2013 - 11:22 Uhr
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