Weser-Kurier: Meteoriten-Forschung mit Geldern aus US-Verteidigungshaushalt
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der Universität Bremen in ein Forschungsprojekt geflossen. Das
bestätigte ein Sprecher der Universität dem WESER-KURIER. Der
zuständige Dekan des Fachbereichs habe aber keinen Konflikt mit der
Zivilklausel der Universität gesehen. Konkret hätten Wissenschaftler
für zwei Dissertationen am Institut für Umweltphysik Gelder beim
European Office of Aerospace Research and Developement (EOARD)
beantragt. Das EOARD gehört zur Forschungsabteilung der
amerikanischen Luftwaffe. Finanziert wurde dadurch laut Universität
die Forschung von zwei Doktoranden am Institut für Umweltphysik.Von
2003 bis 2007 flossen nach Angaben des Instituts für Umwelttechnik 96
000 Euro, von 2009 bis Anfang 2013 weitere 88000 Euro. Erforscht
worden sei mithilfe dieser Gelder, welche Stoffe Meteoriten in die
Erdatmosphäre transportieren und welche geophysikalischen Prozesse
sich dort in 70 bis 140 Kilometern Höhe abspielen. Derzeit werden in
Bremen Vorschläge für ein neues Hochschulgesetz gesammelt. Darin soll
auch die Zivilklausel verankert werden, die bislang eine
Selbstverpflichtung der Universität ist: "Wir wollen einen bewussten
Umgang der Wissenschaftler mit diesen Fragen fördern", sagte ein
Sprecher der Universität Bremen.
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Datum: 25.11.2013 - 16:24 Uhr
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