Koalitionsvertrag: Importverbot von Wildfängen gefährdet Artenschutz
ID: 989744
Deutschlands e.V. (ZZF) hat Position auf seinem Parlamentarischen
Abend in Berlin vor 130 Politikern und Medienvertretern bekräftigt
Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) hat seine
Kritik an dem im Koalitionsvertrag thematisierten Importverbot von
Wildfängen auf seinem Parlamentarischen Abend am 26. November
wiederholt. "Ein generelles Verbot des Handels mit Wildfängen würde
die Biotope dieser Arten gefährden und so deren Rückgang bis hin zum
Aussterben beschleunigen, Entwicklungshilfe behindern sowie das
Niveau der Biodiversitäts-Forschung um Jahrzehnte zurückwerfen",
betonte ZZF-Präsident Norbert Holthenrich vor mehr als 130 Politikern
und Medienvertretern im Zoo-Aquarium Berlin.
Mitglieder des Geschäftsführenden Präsidiums des ZZF nutzten die
Gelegenheit, in einer Podiumsdiskussion und anschließenden
Einzelgesprächen den gesellschaftlichen Nutzen der Heimtierhaltung
herauszustellen. "Die Freude an Tieren ist in Deutschland weit
verbreitet: In jedem dritten Haushalt leben Menschen mit Heimtieren.
Ein Verbot der Einfuhr von Wildfängen würde die Grundlagen vor allem
der Hobbys Aquaristik und Terraristik zerstören, die von Millionen
Heimtierbesitzern verantwortungsvoll ausgeübt werden.
Nachzuchtbemühungen würden behindert, da bei vielen Heimtierarten die
Nachzuchtpopulation noch recht klein ist und ohne gelegentliche
Einkreuzung von Wildfängen Inzuchtdepressionen drohen", sagte Norbert
Holthenrich. Der ZZF fordert aus Tierschutzgründen, dass Tierfreunde
in Deutschland aus einem möglichst breiten Spektrum die passende Art
für die Heimtierhaltung aussuchen können. So vielfältig die Menschen
in unserem Land sind, so vielfältig sollten auch ihre Heimtiere sein.
Der Fang von Vivarientieren auf der Grundlage biologischer
Nachhaltigkeit ermöglicht in strukturarmen Ländern ein Einkommen aus
der Natur. Der Handel mit beliebten Aquarienfischen trägt dazu bei,
dass diese nicht aussterben. Viele Fischarten, wie beispielsweise die
Haibarbe, der Rote von Rio oder der Kardinalfisch, kommen aufgrund
von Umweltzerstörung in der Wildnis nicht mehr vor oder sind
gefährdet, werden aber noch in der Aquaristik vermehrt. Die
fachkundigen Halter von Kleintieren wie Ziervögeln, Kleinsäugern,
Wirbellosen, Korallenfischen, Reptilien und Amphibien beschreiben neu
entdeckte und importierte Tierarten und sind die Basis der
Biodiversitäts-Forschung. Ein Handelsverbot mit Wildfängen würde
diese Forschung erheblich behindern.
Pressekontakt:
Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)
Antje Schreiber, Pressesprecherin
Mainzer Str. 10, 65185 Wiesbaden
Telefon: (0611) 447553-0, Fax: (0611) 447553-33
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Datum: 28.11.2013 - 13:35 Uhr
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