Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Schönheits-OPs
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klingt gleich doppelt unsinnig. Und deshalb ist die Absicht der
großen Koalition - so sie denn kommt -, derartige Eingriffe mit
Hürden oder Verboten zu belegen, durchaus als Teil eines vernünftigen
Jugendschutzes zu begrüßen. Glaubt man indes dem Verband der
Plastischen Chirurgen, stellt sich das Problem weniger dramatisch
dar. So machen fast 90 Prozent der ästhetischen OPs bei
Minderjährigen Ohrenkorrekturen aus. Es geht also vor allem um die
Sicherstellung einer sorgfältigen Abwägung zwischen Jugendlichen,
Eltern und Psychologen, damit klar wird, was medizinisch notwendig
ist, was wegen eines Leidendrucks akzeptiert werden kann oder was
reiner, gleichwohl gesundheitlich riskanter Firlefanz ist. Merkwürdig
nur, dass an Piercings und Tattoos in diesem Zusammenhang nicht
gedacht wurde.
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Datum: 02.12.2013 - 18:55 Uhr
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