Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu NPD-Verbot
ID: 991838
ein Parteiverbot auskommen, haben gute, sehr gute Argumente. Zwar
wäre es nicht das erste Mal seit 1945, aber es ist sehr lange her,
dass von dem immerhin grundgesetzlich verbrieften Recht auf
Parteiverbot Gebrauch gemacht würde. Die westdeutsche und später die
gesamtdeutsche Demokratie haben sich vorbehalten, einer
verfassungsfeindlichen Partei die Legalität, Geld und die
Möglichkeit des öffentlichen Auftritts zu entziehen. Im Fall der NPD
ist dieser Schritt überfällig. Mit dem Verbot verschwinden nicht die
Nazis und ein Verbot ist letztlich auch ein Zeichen der Schwäche. Die
Gesellschaft weiß sich nicht mehr anders zu helfen. Es wäre aber eine
noch viel größere Schwäche, wenn sie sich des letzten Mittels nicht
bedienen würde.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.12.2013 - 18:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 991838
Anzahl Zeichen: 1009
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Oder
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 227 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu NPD-Verbot"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Märkische Oderzeitung
Mitteldeutsche Zeitung: zu Telekom ...
Die T-Sparte ist bislang eine Art Gemischtwarenladen, der alle möglichen Dienste für Firmen und Behörden anbietet. Hier muss zuallererst angesetzt werden. Aber bitte erst eine Strategie, die trägt, und danach Stellenabbau. Dass ein Jobabbau dann sozialverträglich etwa mit Abfindungen ausfall
Mitteldeutsche Zeitung: zu NPD-Verbot ...
Erstens sollte ein Parteiverbot in der Demokratie immer das letzte Mittel sein. Zweitens wäre es für das Verfassungsgericht peinlich, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ein Parteiverbot wieder aufhebt. Drittens machen die Umstände der jahrelangen Verbotsdiskussion skeptisc
Berliner Zeitung: Zur SPD-Mitgliederbefragung: ...
Viel bedeutsamer als die juristische ist also die politische Dimension der Mitgliederbefragung. Und hier setzt die SPD Maßstäbe nach innen wie nach außen. Es ist ein ebenso kluger wie für die SPD überlebenswichtiger Weg, die Mitglieder aus der Ecke der nörgelnden Distanz gegenüber der Fü
Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Ausgang des Referendums zur Homo-Ehe in Kroatien ...
Überraschen kann bei alledem weniger, dass am Sonntag 65 Prozent der Kroaten für das Verbot der Homo-Ehe gestimmt haben, als dass 35 Prozent ausdrücklich dagegen waren. Das moderne, liberale Kroatien hat den Ball aufgenommen. Der Staatspräsident hat wacker gegengehalten, und der Premier hat




