Auch die Anbieter profitieren von 'Ohne Gentechnik'-Produkten

Auch die Anbieter profitieren von 'Ohne Gentechnik'-Produkten

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Auch die Anbieter profitieren von "Ohne Gentechnik"-Produkten



(pressrelations) - >Zum Fachgespraech zur "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung erklaert die stellvertretende verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Elvira Drobinski-Weiss:

Von durchweg positiven Erfahrungen mit der "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung berichten die Anbieter, die bereits mit solchen Produkten auf dem Markt sind. So auch bei dem von Ministerin Aigner anberaumten Fachgespraech. Der Molkereikonzern FrieslandCampina war bereits mit Erfolgsmeldungen in der Presse, aber auch die Vertreter der Handelskette "tegut..." und der "Alb-Gold Teigwaren" erklaeren, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher das Angebot honorieren.

Das ist kein Wunder, denn die Kennzeichnung ermoeglicht den Verbraucherinnen und Verbrauchern endlich, beim Einkauf selbst zu entscheiden, ob sie Produkte von Tieren wollen, die mit gentechnisch veraenderten Pflanzen gefuettert wurden oder nicht.

Wegen einer Kennzeichnungsluecke im derzeit geltenden EU-Recht muessen mit gentechnisch veraendertem Futter erzeugte Milch beziehungsweise Milchprodukte, Eier oder Fleisch nicht gekennzeichnet werden. Mit "Ohne Gentechnik" koennen aber seit Mai 2008 Produkte von solchen Tieren gekennzeichnet werden, bei denen bewusst auf die Verfuetterung von gentechnisch veraenderten Pflanzen verzichtet wurde.

Vor dem Hintergrund, dass eine grosse Mehrheit den Anbau gentechnisch veraenderter Pflanzen und ihre Verwendung fuer Lebensmittel ablehnt, ist es nicht ueberraschend, dass das "Ohne Gentechnik"-Angebot gut angenommen wird.

Aber: Das Angebot ist zu klein und zu wenig breit gefaechert. Zwar sind mehr tierische Erzeugnisse ohne Gentechnik auf dem Markt als gekennzeichnet werden, zum Beispiel weil die Anbieter keine eigenen Marken haben. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen mehr. Sie brauchen ein grosses Produktangebot, sie muessen Produkte ohne Gentechnik schnell und leicht erkennen koennen und sie brauchen Informationen.

Die SPD hat deshalb immer wieder ein einheitliches Label fuer "Ohne Gentechnik" gefordert. Wir begruessen, dass Ministerin Aigner dies nun aufgenommen und auf den Weg gebracht hat. Das beschlossene Logo soll in Kuerze oeffentlich vorgestellt und nun auch endlich mit der schon lange vereinbarten Informationskampagne begleitet werden.



Beim Fachgespraech ist diese Ankuendigung von allen sehr positiv aufgenommen worden, von Verbrauchervertretern, von den Vertretern der Lebensmittelwirtschaft und von den Umweltverbaenden. Nur von einem nicht: dem Bund fuer Lebensmittelkunde und Lebensmittelwirtschaft (BLL). Die Erfolgsmeldungen der "Ohne Gentechnik"-Anbieter scheinen nicht ins Konzept zu passen. Und so vertut der BLL seine Energien fuer irrefuehrende Oeffentlichkeitsarbeit, statt sich an der konstruktiven Diskussion zu beteiligen und seine Mitglieder bei der Erschliessung eines Erfolg versprechenden Marktsegments zu unterstuetzen.


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Datum: 30.06.2009 - 17:21 Uhr
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