Kretschmer/Rupprecht: Die Hightech-Strategie wirkt
ID: 993206
der deutschen Industrie stellen am heutigen Donnerstag ihren
Innovationsindikator für das Jahr 2013 vor. Hierzu erklären der
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael
Kretschmer, und der bildungspolitische Sprecher Albert Rupprecht:
Michael Kretschmer: "Der Innovationsindikator 2013 zeigt, dass die
deutsche Wirtschaft ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr noch
einmal verbessert hat. Als Grund für die positive Innovationsbilanz
nennt die Studie u. a. die Hightech-Strategie der Bundesregierung.
Die neue Legislaturperiode werden wir deshalb auch nutzen, um die
Hightech-Strategie für neue Themen zu öffnen. Wir sollten intensiv
darüber diskutieren, ob wir für aufkommende Handlungsfelder neue
Ziele und Zukunftsprojekte entwickeln wollen. Die Bereiche Industrie
4.0, Gesundheitsforschung sowie die unter dem Stichwort
'klimaneutrale Infrastruktur' zusammengefassten Projekte zu
Bau/Wohnen, Energieversorgung, Flächennutzung und Verkehr werden
dabei einen zentralen Stellenwert einnehmen.
Albert Rupprecht: "Gerne lassen wir uns von Studien anspornen,
unser Bildungssystem weiter zu verbessern - gerade wenn Deutschland
insgesamt so erfolgreich abschneidet. Allerdings haben Bund und
Länder in den letzten Jahren nicht nur die Ausgaben gesteigert,
sondern bereits Enormes erreicht: Die PISA-Studie 2013 zeigt: In
Europa sind wir bei Schule wieder in der Spitzengruppe. Sie belegt
auch, dass der Anteil der Leistungsschwächeren im Schulsystem
deutlich abgenommen hat. Unsere berufliche Bildung ist ein
Exportschlager, der uns die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in
Europa beschert - Erfolge, die wir auch in der neuen
Legislaturperiode konsequent ausbauen werden."
Michael Kretschmer: "Im Bereich Wissenschaft ist Deutschland von
Platz elf auf Platz acht des Rankings vorgerückt. Die Ergebnisse
verdeutlichen: Deutschland ist auf einem guten Weg - auch im
internationalen Vergleich. Dies ist uns nicht zuletzt deshalb
gelungen, weil die Bundesregierung trotz Krise und
Haushaltskonsolidierung weiter in Bildung und Forschung investiert
hat. In den letzten beiden Legislaturperioden wurde der Haushalt des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung um 81 Prozent
aufgestockt: von 7,5 Milliarden Euro 2005 auf ca. 13,7 Milliarden
Euro 2013.
Da der Bereich Bildung und Forschung einen Schwerpunkt der
politischen Agenda darstellt, setzen wir auch in dieser
Legislaturperiode weiter auf Investitionen. Mit einer
zukunftsgerichteten Politik schaffen wir jetzt die Voraussetzungen
dafür, dass Deutschland seine Position als einer der weltweit
führenden Standorte für Forschung und Innovation in den kommenden
Jahren weiter ausbauen kann. Deutschland wird substanziell zur Lösung
der globalen Herausforderungen beitragen."
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Datum: 05.12.2013 - 12:16 Uhr
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