Größtes Bärenschutzzentrum Europas
Welttierschutzgesellschaft e.V. setzt sich für weitere Bärenbefreiung im Frühjahr 2014 ein
16 Jahre alte Bärin(firmenpresse) - Berlin, 11. Dezember 2013 – Bärenschutz existiert in Rumänien nur auf dem Papier. Tatsächlich werden dort Braunbären immer noch gejagt und verwaiste Jungtiere eingesperrt. Gemeinsam mit der Partnerorganisation ASOCIATIA MILIOANE DE PRIETENI (AMP) kämpft die Welttierschutzgesellschaft e.V. dafür, dass diesen Bären ein artgerechtes Leben ermöglicht wird.
Einer dieser Bären ist Gremlin. Er wurde als kleiner Bärenjunge bei einer Jagd gefangen und für Schaulustige in einen kleinen Käfig gesteckt. Jahre später ließen ihn die Besitzer halbverhungert zurück. Vielleicht war das sein Glück im Unglück, denn daraufhin kam er in einen Zoo. Dort wurde er zwar versorgt, doch seine Haltungsbedingungen waren denkbar schlecht. Aufgrund des ständigen monotonen Auf- und Ablaufens in dem viel zu kleinen Gehege zeigte Gremlin starke Verhaltensstörungen.
Seit Oktober diesen Jahres ist dies jedoch Vergangenheit. Der mittlerweile 21-jährige Bär hat ein neues Zuhause im Bärenschutzzentrum unserer Partnerorganisation AMP in Zarnesti gefunden. Dort kann er endlich das Leben führen, das ihm so viele Jahre verwehrt wurde.
Die Welttierschutzgesellschaft e.V. setzt sich dafür ein, dass Bären aus Zoos oder privater Haltung die Chance auf ein artgerechtes Leben in ihrer natürlichen Umgebung haben. Im „Libearty Bear Sanctuary“ von der AMP, dem größten Bärenschutzzentrum Europas, sind derzeit 75 Bären untergebracht. Um nachhaltig ein Umdenken bei der rumänischen Bevölkerung zu erreichen, dient dieses Zentrum auch der Aufklärung und Bildung von Erwachsenen und Kindern.
Rumänien hat 1993 die Berner Konvention zum Schutz wild lebender Pflanzen und Tiere und ihrer Lebensräume ratifiziert. Auch der Braunbär gilt nach dieser Konvention als streng geschützt und darf weder gestört noch gefangen, getötet oder gehandelt werden. Trotzdem werden jährlich ungefähr 300 Bären gejagt.
Nach unseren Recherchen leben aktuell noch 16 Bären in privaten Händen oder Zoos unter miserablen Bedingungen. Eine weitere Rettung ist in Planung: Eine 16-jährige Bärin soll im Frühjahr nächsten Jahres mit unserer Hilfe befreit und ins Bärenschutzzentrum in Zarnesti überführt werden.
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Pressekontakt:
Bettina C. Praetorius
Geschäftsführerin, Welttierschutzgesellschaft e.V.
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Datum: 11.12.2013 - 15:52 Uhr
Sprache: Deutsch
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Vermischtes
Meldungsart: Erfolgsprojekt
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Freigabedatum: 11.12.3013
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