Neue OZ: Interview mit dem Scorpions-Sänger Klaus Meine
ID: 999068
Karriereende kein Thema für den 65-Jährigen - Scorpions-Sänger ist
Mützenträger seit heftiger Kopfverletzung - "Den Weihnachtsbaum
musste ich noch nie selbst schlagen"
Osnabrück.- Klaus Meine, Sänger der Scorpions, kann sich noch
nicht mit einem Karriereende anfreunden: "Irgendwann wird der finale
Vorhang schon auftauchen, aber derzeit sind wir gesund und fühlen uns
rundum gut und haben Riesenspaß auf der Bühne. Die Energie, die du
bekommst, wenn du rausgehst und vor Tausenden Fans stehst, ist so
gigantisch. Dieses Gefühl ist einfach stark, mit nichts zu
vergleichen", sagte der 65-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Samstagausgabe).
Diese Form der Energiezufuhr mache teilweise süchtig, bekannte der
Musiker. "Unser Publikum hat sich auch so dramatisch verjüngt, dass
wir es selbst kaum glauben können." Meine weiter: "Allerdings glaube
ich auch, dass ich nicht irgendwann mal psychische Probleme bekäme,
wenn es dann einmal vorbei ist. Mein Frau Gabi wäre bestimmt sehr
glücklich, wenn ich mehr Zeit für die Familie und die Freunde hätte."
Seine Mütze als Markenzeichen - der Scorpions-Sänger verbindet das
mit einem Jahre zurückliegenden schmerzhaften Erlebnis: "Da habe ich
mir bei einem Bühnensprung einen neuen Scheitel gezogen. Das war beim
letzten Song: Ich sprang von der Bühne ins Publikum, leider etwas zu
hoch. Am Deckenbalken habe ich mir den Kopf aufgeschlagen. Um mich
herum standen applaudierende Fans, weil sie dachten, dass alles zur
Show gehört. Ich kam von der Bühne direkt ins Krankenhaus. Dort wurde
die Wunde genäht. Ich war ziemlich heftig zugerichtet. Seitdem ist
diese schöne Kopfbedeckung meine ständige Begleiterin."
Das bevorstehende Weihnachtsfest will Klaus Meine eher ruhig
verbringen: "Im vergangenen Jahr sind wir Weihnachten geflüchtet,
weil kurz vorher meine Mutter verstorben war. Die Emotionen waren für
mich nicht zu ertragen. Das hat mich fast zerrissen. In diesem Jahr
werden wir das Weihnachtsfest sicherlich sehr intensiv im kleinen
Familienkreis in Deutschland verbringen. Ich glaube, unser größtes
Geschenk ist, wenn wir abseits dieses Rock-'n'-Roll-Wahnsinns einfach
sehr intensiv Zeit miteinander verbringen können." Durchaus mit
Weihnachtsbaum, aber: "Den Baum musste ich noch nie selbst schlagen."
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.12.2013 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 999068
Anzahl Zeichen: 2746
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 367 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Interview mit dem Scorpions-Sänger Klaus Meine"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sieht bei steuerfinanzierten Sozialleistungen "eine Komplexität erreicht, die das hohe Kulturgut des Sozialstaates gefährdet". Das sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Manche Maßnahmen
Peer Steinbrück kritisiert Bundesregierung wegen Blockade bei Infrastrukturgesetz / SPD-Politiker und Mitglied der "Kommission für einen handlungsfähigen Staat" beklagt "koalitionspo ...
Angesichts des monatelangen Stillstands beim "Infrastrukturzukunftsgesetz", das schnelleres Bauen ermöglichen soll, übt der SPD-Politiker Peer Steinbrück scharfe Kritik an der schwarz-roten Koalition. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er im Interview: "Dass die
Meyer-Werft-Chef: Nach Rekordminus "auf dem Weg zum stabilen Tanker" / Bernd Eikens zieht vor Wechsel in Ruhestand durchwachsene Sanierungsbilanz ...
Die Sanierung der finanziell angeschlagenen Papenburger Meyer Werft macht nach Angaben des scheidenden Geschäftsführers Bernd Eikens gute Fortschritte, wird das Unternehmen aber noch jahrelang fordern. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 61-jährige M
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Musik / Gesellschaft ...
Zu Unrecht verkannt Es stimmt schon: Als Einstiegsinstrument für eine breite Masse genoss die Blockflöte lange ein unscheinbares Image. Selbst ihre "größere" Schwester, die Querflöte, glänzte solistisch neben allen anderen "richtigen" Instrumenten, weil sie im Gegens
Badische Zeitung: Sonderzug nach Porz / In der neuen Kölner U-Bahn sorgt Kunst für Irritationen Ein "Unterm Strich" von Alexander Preker ...
Kunst kommt von Können, doch mit dieser Kunst können viele nichts anfangen. In der neuen U-Bahn-Haltestelle Heumarkt in Köln hängt eine Lautsprecher-Installation, bei der zahlreiche Fahrgäste bloß Bahnhof verstehen: In den Abendstunden werden per Anzeigetafel Sonderzüge angekündigt, die
Eilika - Sopranistin aus Leidenschaft! ...
"Eilika - eine Sopranistin mit großer emotionaler Tiefe. Spielend bewegt sie sich mit ihrer glockenreinen Stimme in den höchsten Höhen und Tiefen, spielt mit den Lautstärken und ordnet sie den Melodien und den Texten perfekt unter." R. Dimmler "Eine große Stimme, die die Quali
Die Reise geht weiter: Gertrude und Wilmar auf großer Fahrt! ...
Hätte sie bloß nicht das Buch "Mach es selber!" nochmals aufgeschlagen. Eigentlich will Gertrude nur nach der kleinen Wolke Ausschau halten. Sie ist zu alt, steile Berge hinaufzuklettern, und deshalb erhebt sie sich mit einem Ballon hoch in die Lüfte. Aber ausgerechnet an diesem Tag weh




