WAZ: Guttenberg geht. Kommentar von Ulrich Reitz
ID: 558258
prominenteste gescheiterte Seiteneinsteiger kehrt in den nächsten
Jahren nicht in die Politik zurück. Das ist eine kluge, souveräne
Entscheidung, die überhaupt erst die Basis dafür bildet, dass
Karl-Theodor zu Guttenberg eines fernen Tages wieder politisch tätig
werden kann, falls er will.
Man könnte es schade finden, dass Deutschland um ein politisches
Naturtalent ärmer ist. Wenn, ja wenn nicht der fränkische Baron sich
nicht selbst erlegt hätte. Das ist das grundsätzliche Problem von
Seiteneinsteigern: Sie glauben, sich den herkömmlichen, bisweilen
auch üblen politischen Gesetzen entziehen zu können und fallen dann
hart. Der Aufruhr im bürgerlichen Lager war besonders groß, denn zu
Guttenberg hatte sich an dessen Werten versündigt: Nicht mehr
scheinen als sein wollen und sich keine Fleiß- und Ehrentitel
erschleichen. Wer heute in die Politik will, muss eben sauberer sein
als der Normalo. Daran muss nichts schlecht sein, schließlich
wünschen wir uns Vorbilder.
Horst Seehofer kann nun verfolgerfrei leben. Schön für ihn. Ob das
auch gut ist für die CSU, Bayern und Deutschland, wissen wir nicht.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.01.2012 - 19:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 558258
Anzahl Zeichen: 1475
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 142 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Guttenberg geht. Kommentar von Ulrich Reitz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Illegal im Internet. Kommentar von Walter Bau ...
Der neueste Kinofilm? Die Nummer 1 der Pop-Hitparade? Der E-Book-Bestseller? Die aktuelle Zeitungs-App? Mit zwei, drei Mausklicks ist die gewünschte Datei auf der Festplatte, der Hör-, Seh- und Lesegenuss kann beginnen. So weit, so gut. Das Internet macht's möglich. Allerdings: Viele
Rheinische Post: Tankstelle als Kasino ...
Ein Kommentar von Birgit Marschall: Bislang war Benzin am Wochenende meist günstiger als am Wochenanfang. Dienstags gab es dann an deutschen Tankstellen bemerkenswerte Absatzeinbrüche. Da an den Wochenenden die Preiszentralen der Ölkonzerne nicht komplett besetzt waren, blieben Preiserhö
Südwest Presse: KOMMENTAR · SCHLECKER ...
Bittere Erkenntnis Der angekündigte Gang zum Insolvenzgericht von Schlecker ist ein Paukenschlag. Die Drogeriebranche selbst mag diese Entwicklung wenig überraschen. Denn es gab schon lange Gerüchte, dass das einst so erfolgreiche Familienunternehmen aus Ehingen in großen Schwierigkeiten
NRZ: Kommentar zu Thyssen-Krupp von LOTHAR PETZOLD ...
Die Fehler sind erkannt, ein Teil der in den Morast des brasilianischen Urwalds gesetzten Milliarden rund um den Bau eines neuen Stahlwerks wird abgeschrieben - es ist an der Zeit, dass sich Thyssen-Krupp mit neuem Schwung der Zukunft zuwendet. Die Führungsmannschaft um Vorstandschef Heinrich H




