Mittelbayerische Zeitung: Kommentar: Frankfurt hat's gut
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glücklich schätzen. Ihre neue unterirdische Kunsthalle, die schon im
Rohbau imposant war, werden sie so lieben, wie sie ihr Städelsches
Kunstinstitut schon immer heiß und innig liebten. Die 195 lustigen
Gnubbel in der Decke gewähren ideale Lichtverhältnisse. Gottseidank
hat man sich für diesen grandiosen Entwurf des Frankfurter
Architekturbüros schneider+schumacher entschieden. Damit ist der
Stadt ein Klotz à la Ungers mit trivialen Fließband-Quadraten erspart
geblieben. Auch aus Berlin schaut man aufmerksam zum Main. Dort
besitzt man mit der Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe den
Kultbau der 60er Jahre schlechthin, aber eine Kunsthalle war das nie.
Eher ein Schwimmbad. Man muss die schönen Fenster verhängen, wenn man
was sehen will. Solche Probleme hat man im attraktiven "Mainhattan"
nicht. Das Städel funktioniert. Genauso wie die anderen 15 Häuser am
Museumsufer - eins interessanter als das andere. Frankfurt, du hast's
gut. Und in dreieinhalb Stunden ist man da. Autor: Thomas Dietz
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Datum: 21.02.2012 - 20:53 Uhr
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