Mittelbayerische Zeitung: Ehrensache Kommentar zum Mindestlohn

Mittelbayerische Zeitung: Ehrensache
Kommentar zum Mindestlohn

ID: 595893
(ots) - Es sind nicht allein die Spitzengehälter in
Politik, Wirtschaft und Sport, die dem Otto-Normalverdiener die
enorme Lohnschere vor Augen führt. Viel näher sind den Menschen die
Ausprägungen sozialer Ungerechtigkeit, die ihnen Tag für Tag
begegnen. Etwa die Bedienung, die bis tief in die Nacht schuftet und
trotzdem einen Zweitjob annehmen muss, um ihren Lebensunterhalt zu
bestreiten; oder die Bäckereiverkäuferin, die nach Ladenschluss zum
Putzen geht. Es war einst eine Selbstverständlichkeit, dass man von
seinem Job leben kann. Das gilt schon lange nicht mehr. Deshalb muss
der Mindestlohn eingeführt werden. Was sich dahinter verbirgt, ist
keine überkommene Sozialromantik, sondern eine Notwendigkeit, will
man eine Abwärtsspirale mit schlimmen Folgen für die Gesellschaft
abwenden. Denn niedriger Lohn bedeutet ein erhöhtes Armutsrisiko. Wer
arm ist, braucht Unterstützung vom Staat und kann auch nicht für das
Alter vorsorgen, was wiederum das Rentensystem belastet. Und das
droht schon heute in sich zusammenzubrechen.



Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
NRW-Landtag beschließt seine Auflösung
Klarheit - so oder so
THOMAS SEIM Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Neuwahlen in Nordrhein-Westfalen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.03.2012 - 20:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 595893
Anzahl Zeichen: 1305

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Regensburg



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Ehrensache
Kommentar zum Mindestlohn
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Dunkle Wolken am Tag der Arbeit / Die Gewerkschaften stehen vor großen Herausforderungen. Hohe Tarifforderungen sind nachvollziehbar, aber sie dürfen die Inflation nicht zu sehr befeuern. ...
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C

Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt

Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,


Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung


Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR NRW-Landtag beschließt seine Auflösung Klarheit - so oder so THOMAS SEIM ...
Das Ende ist schneller da, als man erwarten durfte. In 60 Tagen wird es eine neue Machtkonstellation in NRW geben. Sie wird wohl - wenn nicht alle Umfragen und politischen Sinne täuschen - stabiler sein können als die jetzige rot-grüne Minderheit. Zunächst nimmt man allerdings kopfschüttelnd

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Verurteilung Lubangas ...
Tyrannen und Kriegsverbrecher können die Signale nicht mehr überhören: Wer Menschen foltert, missbraucht und tötet, kann nicht mehr mit Straffreiheit rechnen. 6364 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Kongo, wo Thomas Lubanga Tausende Kinder zu Mördern machte, und Den Haag, dem Sitz des I

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Großelternzeit ...
Weil Mama und Papa Geld verdienen müssen, sollen jetzt - staatlich anerkannt - Oma und Opa aushelfen. Das klingt zunächst nach einem innovativen Schritt zu einer generationenübergreifenden Sozialpolitik. Denn in der Tat sind es in vielen Familien die Großeltern, deren Einsatz den Kleinbetrieb

Mitteldeutsche Zeitung: zu Familienbericht ...
Allerdings wirft das Projekt zunächst einmal viele Fragen auf. Wer kommt für den Verdienstausfall der Großeltern auf? Wie wirkt sich das auf die Rente aus? Welches Interesse sollen Arbeitgeber an einer solchen Regelung haben, die auf ihre älteren Mitarbeiter zeitweise verzichten sollen? Woll


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z