Mitteldeutsche Zeitung: Militärmission
Ex-Generalinspekteur Kujat hält Afghanistan-Einsatz für gescheitert
ID: 597683
Harald Kujat, hält den Afghanistan-Einsatz für gescheitert. "Wir
haben genug Opfer gebracht und genug geleistet", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Und
wenn man nicht willkommen ist, dann geht man irgendwann. Ich habe
nichts gegen einen früheren Abzug." Ohnehin könne man 20-jährigen
Soldaten nicht zumuten, nur deshalb in Afghanistan zu bleiben, weil
mit dem Jahr 2014 ein fiktives Datum eingehalten werden solle. Über
den Abzug entscheide jedoch nicht der afghanische Präsident Hamid
Karsai. Ausschlaggebend seien die militärischen Notwendigkeiten und
die Risiko-Minimierung für die Truppe. Kujat, der auch Vorsitzender
des Nato-Militärausschusses war, nannte den Verlauf des
Afghanistan-Krieges "eine ziemlich tragische Geschichte". Gemessen an
den Zielen, die der Westen sich gesteckt habe, sei er gescheitert.
Der General a. D. mahnte schließlich: "Wenn wir abziehen, dann
sollten wir es komplett tun. Denn wir haben anders als die USA keine
global-strategischen Interessen in Afghanistan."
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.03.2012 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 597683
Anzahl Zeichen: 1347
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 257 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Militärmission
Ex-Generalinspekteur Kujat hält Afghanistan-Einsatz für gescheitert"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Anderthalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt gibt es erstmals eine finanzielle Bilanz zu den körperlichen Schäden der Opfer. Die Zahlen stammen von der R+V-Versicherung, die den vom Attentäter Taleb A. als Waffe missbrauchten Mietwagen versichert hatte. Wie die in Halle
Anwalt von Weihnachtsmarkt-Opfern rechnet mit Millionenklagen gegen Stadt Magdeburg ...
Mögliche Fehler und Versäumnisse beim Schutz des Magdeburger Weihnachtsmarktes könnten die Stadt Magdeburg finanziell teuer zu stehen kommen. Der Magdeburger Rechtsanwalt Thomas Klaus, der rund 100 Opfer des Anschlags vom Dezember 2024 vertritt, rechnet mit Schadensersatzklagen gegen die Kommune.
Neue Grundsteuer setzt Kommunen in Sachsen-Anhalt finanziell unter Druck ...
Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro und bei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: Lebensmittel Discount-Kette in Halle schränkt den Eier-Verkauf ein ...
In Halle verkauft der größte Lebensmitteldiscounter der Stadt nur noch zwei Eierpackungen pro Kunde. Betroffen von dieser Einschränkung sind 16 Filialen der Kette Netto. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstagausgabe). Als Grund der Beschränkung nannte eine S
Mitteldeutsche Zeitung: Polizei Innenminister beklagt mangelnde Sensibilität in Teilen der Polizei ...
Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat mangelnde Sensibilität und Führungsschwäche in Teilen der Polizei beklagt. Nach dem Überfall auf einen türkischen Imbiss in Mücheln (Saalekreis) sagte Stahlknecht in einem Interview der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitun
Kölner Stadt-Anzeiger: Rot-Grüne Minderheitsregierung will nächtliche Passagierflüge in Köln/Bonn per Anordnung verbieten ...
Die rot-grüne Minderheitsregierung plant, noch vor der Landtagswahl am 13. Mai per Anordnung ein Verbot für nächtliche Passagierflüge zu verfügen. Das erfuhr der "Kölner Stadt-Anzeiger" aus dem nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium. Ein Entwurf für dieses Verbot liege Ver
Rheinische Post: Landtagsdirektor gab Auftrag für NRW-Etat-Gutachten ...
Das brisante Papier der nordrhein-westfälischen Landtagsverwaltung, mit dem am Mittwoch das Ende der rot-grünen Regierung in NRW herbeigeführt worden war, ist vom Direktor des Parlaments, Peter Jeromin, in Auftrag gegeben worden. Wie Jeromin der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische




