Rheinische Post: Angst in Frankreich
Kommentar Von Matthias Beermann
ID: 598847
Angst und Schrecken. Sieben Menschen hat er bisher auf dem Gewissen,
und die Wahl seiner Opfer gibt Rätsel auf: Erst Fallschirmjäger und
nun jüdische Kinder - mordet da ein Wahnsinniger, oder tobt ein
Islamist seinen Hass aus? Weil die Soldaten in Afghanistan im Einsatz
waren und der gestrige Anschlag sich gegen eine jüdische Einrichtung
richtete, gehen die Ermittlungen jetzt verstärkt in diese Richtung.
Jede Form von Bekennerschreiben jedoch fehlt bisher. Die Motive des
methodisch und eiskalt tötenden Täters bleiben damit vorerst im
Dunkeln. Trotzdem scheint klar: Der Mörder setzt auf öffentliche
Wirkung, er will die Menschen terrorisieren. Wenn das stimmt, ist der
Augenblick perfide gewählt. Frankreich befindet sich in der heißen
Phase des Präsidentenwahlkampfes, was die durch die Morde ausgelösten
Emotionen noch zusätzlich anheizen muss. In einem positiven Reflex
haben die Kandidaten für das höchste Staatsamt ihre politischen
Rangeleien zwar erst einmal ausgesetzt. Trotzdem wird die Bluttat
politische Auswirkungen haben, vielleicht sogar den Ausgang der
Präsidentenwahl bestimmen. Frankreichs Politiker müssen jetzt
besonnen reagieren - das wird nicht leicht.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.03.2012 - 19:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 598847
Anzahl Zeichen: 1480
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 164 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Angst in Frankreich
Kommentar Von Matthias Beermann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Schlecker-Dilemma Kommentar Von Georg Winters ...
Die vorübergehende Rettungsaktion für mehr als 11.000 Schlecker-Jobs in einer Transfergesellschaft ist zum Pokerspiel geworden, das viele Beschäftigte als unwürdig empfinden, die sich jahrelang für Schlecker ins Zeug gelegt haben. Seit zwei Wochen geht es nur darum, ob die Frage der Staatsh
Rheinische Post: Röttgen muss sich bekennen Kommentar Von Sven Gösmann ...
Am 19. August 2010, zwei Monate, bevor ihn die CDU-Mitglieder in Nordrhein-Westfalen zu ihrem Landesvorsitzenden wählten, gab Bundesumweltminister Norbert Röttgen unserer Zeitung ein Interview. Die Frage lautete: "Wenn die CDU bei Neuwahlen verliert, was wird dann aus Ihnen?" Röttgen
Westfalenpost: Kommentar zu Gesundheit /Senioren /Familie /Gefährliches Unwissen /Die Pflege von Demenzerkrankten in der Krise /Von Rudi Pistilli ...
Das Forschungsdefizit rund um die Pflege demenzerkrankter Menschen kann man nicht nur Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ankreiden. Auch seine Vorgänger haben Schuld auf sich geladen. Die Worte "Schuld" und "geladen" sind treffend angesichts der Misere in den Kranke
Westfalenpost: Kommentar zu Wahl/ NRW/ CDU/ Der Kandidat muss bereit sein zum Dauerlauf /Norbert Röttgen und das Blüm-Trauma der CDU /Von Wilfried Goebels ...
Norbert Röttgen liefert den Büchsenspannern des politischen Gegners in diesen Tagen unfreiwillig Munition. Der CDU-Spitzenkandidat lässt ein klares Bekenntnis vermissen, unabhängig vom Wahlausgang am 13. Mai nach Düsseldorf zu wechseln. Damit gibt Röttgen Rot-Grün im NRW-Wahlkamp




