Ohoven: Deutschland als Gewinner der Wirtschaftskrise – Chancen für den Mittelstand

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Die aktuellen wirtschaftlichen Aussichten sind nach Ansicht von Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft zwar rosig, die Chefs namhafter Unternehmen sollten aber längerfristig durchaus die Chance sehen, gestärkt aus der Krise hervorgehen zu können.



(firmenpresse) - Tauberbischofsheim/Berlin - Die aktuellen wirtschaftlichen Aussichten sind nach Ansicht von Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft zwar rosig, die Chefs namhafter Unternehmen sollten aber längerfristig durchaus die Chance sehen, gestärkt aus der Krise hervorgehen zu können. „Wir alle sollten die derzeitige Krise nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung sehen", setzte Ohoven beim FN-Forum in Tauberbischofsheim deutlich positive Zeichen. Falsch sei es auf jeden Fall, mit Schockstarre zu reagieren. „Wie es wirklich nach der Krise aussehen wird, weiß keiner", zeigte sich auch Mario Ohoven nach einem Bericht der Fränkischen Nachrichten (FN) http://www.fnweb.de außerstande, eine genaue Prognose abzugeben. Es gebe zwar durchaus Bereiche, wie den Maschinenbau, in denen es schlecht aussehe. Insgesamt aber sei es gerade auch in Baden-Württemberg um den Mittelstand gar nicht so schlecht bestellt. Positive Zeichen gebe es auch aus den USA. Aus deren Sicht werde Deutschland zurzeit als attraktivster europäischer Wirtschaftsstandort angesehen. „Deutschland könnte als Gewinner aus dieser Wirtschaftskrise hervorgehen."

Damit diese Prognose aber auch wahr werden kann, forderte Mario Ohoven eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Mit den Konjunkturpaketen 1 und 2 habe die Bundesregierung richtige Signale gesetzt. Nun müssten die Kommunen investieren und vor allem die Banken ihrer Verantwortung für die Finanzierung des Mittelstands auch gerecht werden. Die Kreditinstitute sollten das Geld des Schutzschirmes nicht dazu nutzen, sich selbst zu sanieren, sondern es in Form von Krediten weitergeben. „Allerdings reichen nach Meinung Ohovens die bisherigen Maßnahmen nicht aus. Wirklich etwas gebracht hätte für die Wirtschaft die komplette Steuerfreistellung aller Gewinne, die in den Betrieben bleiben. Damit wären Liquidität und somit Arbeitsplätze gesichert worden. Weiter müsste es möglich sein, dann Steuern und Sozialabgaben zu stunden, wenn kleinere Unternehmen in Liquiditätsengpässe geraten“, berichtet die FN.



Mit Blick auf das Bild der Kreditinstitute sagte Ohoven: „Gott sei Dank haben wir die Sparkassen und Volksbanken." Die Kreditinstitute insgesamt hätten durch die Inanspruchnahme des Rettungsschirms die moralische Verpflichtung für die finanzielle Ausstattung des Mittelstands übernommen. Der Staat selbst dürfe mit Blick auf die Themen Schaeffler und Opel auf keinen Fall selbst Wettbewerber werden, sondern sollte vielmehr für einen freien Wettbewerb sorgen. „In einer freien Marktwirtschaft regelt das der Markt, so schlecht es für die Mitarbeiter von Unternehmen auch sein kann." Der typische Mittelständler sollte seine Stärken - unter anderem Konsequenz und Flexibilität - einsetzen. Wenn positives Denken vom Unternehmer auf die Belegschaft über geht und alle gemeinsam die Ärmel hochkrempeln, werde gerade der Mittelstand vor einer guten Zukunft stehen, so das Resümee des BVMW-Präsidenten. Eine Meldung von NeueNachricht. Für den Inhalt ist NeueNachricht verantwortlich.

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Datum: 20.03.2009 - 16:20 Uhr
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