Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Fernsehserien: Werdet bloß nicht Kino, von Daniel Haslsteine

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Fernsehserien: Werdet bloß nicht Kino, von Daniel Haslsteiner

ID: 1000234
(ots) - Neuverfilmungen, Fortsetzungen, Vorgeschichten
- Hollywoods Studios verlieren sich im ewig Gleichen. Seit Jahren
setzen sie auf "Altbewährtes". Das Kino als Innovationsmotor der
Film- und Fernsehbranche ist längst Geschichte. Seit Jahren
investieren Studios kaum Geld in neue Ideen. Stattdessen wachsen die
Budgets der etablierten Reihen wie "Fluch der Karibik" oder "Fast and
The Furious", die vor allem auf Kinobesucher unter 19 Jahren
zugeschnitten sind. So überrascht es nicht, dass nur noch diese
Zuschauergruppe wächst, während älteres Publikum zunehmend ausbleibt.
Das wandert zum Fernsehen ab, wie regelmäßige Quotenrekorde von
unkonventionellen Serien wie "Game of Thrones" belegen. Verstärkt
wird der Trend vom fehlenden Mut Hollywoods, heikle Themen
aufzugreifen. Doch während sich Blockbuster auf seichte Action
reduzieren, sind komplexe Geschichten etwa über Homosexualität
("Liberace"), Drogen ("Breaking Bad") oder soziale Missstände
("Treme") für Fernsehmacher kein Tabu. Damit greifen sie eine
Tradition auf, die das Kino einst groß gemacht hat - der Finger am
Puls der Zeit zu sein. Wo Hollywood heute vor allem mit
Einfallslosigkeit glänzt, setzen Serienschöpfer mit einer simplen
Formel neue Standards: Sie geben ihren Anspruch auf Anspruch nicht
auf.



Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allgemeine Zeitung Mainz: Grell und schnell / Kommentar zu 30 Jahren Privatfernsehen Westfalenpost: Zum Einfluss der Migranten auf die deutsche Sprache: Es gilt das gesprochene Wort
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.12.2013 - 20:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1000234
Anzahl Zeichen: 1598

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Regensburg



Kategorie:

Kunst und Kultur



Diese Pressemitteilung wurde bisher 512 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Fernsehserien: Werdet bloß nicht Kino, von Daniel Haslsteiner"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Dunkle Wolken am Tag der Arbeit / Die Gewerkschaften stehen vor großen Herausforderungen. Hohe Tarifforderungen sind nachvollziehbar, aber sie dürfen die Inflation nicht zu sehr befeuern. ...
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C

Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt

Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,


Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung


Allgemeine Zeitung Mainz: Grell und schnell / Kommentar zu 30 Jahren Privatfernsehen ...
Glücklich die Zeiten, als der Fernsehapparat nur einen Drehknopf für die Wahl zwischen Erstem und ZDF hatte. Glückliche Zeiten? Oder vielleicht doch auch langweilige Zeiten? Der Start fürs Privatfernsehen am 1. Januar 1984 jedenfalls fegte zuerst einmal die gute alte TV-Übersichtlichkeit hi

Sound-Riegel bringen 3D-Klang ins Wohnzimmer ...
(Mynewsdesk) Viele Menschen ärgern sich über den schlechten Sound ihres Flat-TV. Die Geräte werden immer dünner und leistungsstärker, doch ein ordentlicher Klang bleibt dabei oft auf der Strecke. Auch die Verbindung mit externen Soundquellen wie Stereoanlage und Smartphone gestaltet sich schwie

Bilder und Kunstdrucke-zeitgenössische Kunst und Wohlbefinden. ...
Es ist eine besondere Freude, wenn man Bilder zeitgenössische Künstler sieht, die intelligent über ihren Besitzer viel erzählen. Geschmack und stillvoll hängen Bilder moderner Künstler in vielen Büros, Warteräumen und bei Kunstgenießern zu Hause. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkei

Neue OZ: Kommentar zu Theater / Deutscher Bühnenverein ...
Beifall zahlt keine Miete Abends, wenn sie auf der Bühne stehen, ernten sie Applaus und bestenfalls Ovationen. Doch mit dem Blick auf Arbeitsvertrag und Gage ist es für viele Künstler vorbei mit dem Hochgefühl. Denn seit Jahren schnallen Deutschlands Theater den Gürtel immer enger - u


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z