WAZ: Aigners bequemer Vorstoß
- Kommentar von Hannes Koch
ID: 1001418
Union die Koalitionsverhandlungen bestritten. Jetzt, gut einen Monat
nach der Amtseinführung der neuen Bundesregierung, soll das schon
nicht mehr wahr sein. Bayerns CSU-Wirtschaftsministerin Ilse Aigner,
vormals Bundesverbraucherministerin, will die Energiewende teilweise
auf Pump finanzieren. Eine vordergründig charmante, aber risikoreiche
Idee.
Über 70 Milliarden Euro neue Staatsschulden wären nötig. Aigner
schlägt vor, einen Teil der Kosten auf morgen zu verschieben. Der
Vorteil aus ihrer Sicht: Sie müsste nicht den Verteilungskonflikt
lösen. Gerade geht es darum, wer welchen Teil der
Energiewende-Investitionen finanziert - die Privathaushalte, die
kleinen und mittleren Unternehmen oder die Konzerne, die erhebliche
Vergünstigungen genießen? Irgendwann in Zukunft wird die Rechnung
präsentiert. Dieser Vorschlag ist bequem. Man kann auch sagen feige.
foto
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.01.2014 - 17:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1001418
Anzahl Zeichen: 1210
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 203 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Aigners bequemer Vorstoß
- Kommentar von Hannes Koch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




