WAZ: Nebeneinkünfte endlich offenlegen
- Kommentar von Theo Schumacher
ID: 1001424
nur noch ärgerlich, dass die Fraktionen den Wählern bis heute nicht
klar sagen, welcher Abgeordnete wo und wie viel neben seinen Diäten
kassiert. Ein Jahr ist seit der unüberhörbaren Expertenkritik im
Parlament verstrichen, passiert ist nichts. Wieder einmal drängt sich
der Eindruck auf, dass viele es mit der gern beschworenen Transparenz
nicht so eilig haben, wenn es ums eigene Geld geht. Dass
Nebeneinkünfte in NRW generell nicht veröffentlicht werden, ist ein
Witz. Man wird den Verdacht nicht los, dass das vermeintliche
Vollzeitmandat des Landtagsabgeordneten in dem einen oder anderen
Fall zum bestens bezahlten Zweitjob verkümmert. Bis März soll nun
endlich Klarheit geschaffen werden. Man wird genau hinsehen müssen.
Eine Regelung mit allen möglichen Ausnahmen und Tabus, die mehr
verbirgt als offenlegt, braucht niemand.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.01.2014 - 17:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1001424
Anzahl Zeichen: 1149
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 227 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Nebeneinkünfte endlich offenlegen
- Kommentar von Theo Schumacher"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




