Rheinische Post: Das Flüchtlingselend schreit zum Himmel
ID: 1006886
aufnehmen, fordert die rheinische Landeskirche. Das entspräche etwa
der Einwohnerzahl von Moers oder Remscheid. Der Appell von Präses
Manfred Rekowski ist unrealistisch, weil er keine Chance auf
Verwirklichung hat. Und er ignoriert die Stimmung im Land - schon
gegen die paar Tausend Syrer, die bisher im Rahmen des deutschen
Flüchtlingskontingents zu uns gekommen sind, gibt es massive
Vorbehalte. Trotzdem ist der Vorstoß richtig. Wer, wenn nicht die
Kirchen, ist zuständig dafür, uns so ins Gewissen zu reden? Wer von
den Kirchen stets durchkalkulierten Realismus verlangt, der irrt:
Ihre Logik ist im besten Sinne nicht von dieser Welt; ihre
Prioritäten sind andere als die der Politik. Nebenbei ist es ein
gutes Zeichen, wenn die von Spardebatten gebeutelte rheinische Kirche
sich wieder vernehmlich politisch zu Wort meldet. Viel zu selten
geschah das zuletzt. Der eigentliche Grund, den Präses für diesen
Vorstoß zu loben, geht aber über das eigentlich Politische hinaus:
Was derzeit vor den Toren Europas, auf dem Mittelmeer zum Beispiel,
passiert, schreit zum Himmel. Wir sollten jedem dankbar sein, der die
Debatte darüber wieder neu anstößt.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.01.2014 - 20:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1006886
Anzahl Zeichen: 1447
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 217 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Das Flüchtlingselend schreit zum Himmel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Obamas Symbolik ...
Barack Obama ist ein Freund telegener Symbolik. Spricht er über die Re-Industrialisierung Amerikas, lässt er gern ein paar Metallpressen im Hintergrund arrangieren. Geht es um die Bildungsmisere, sind besorgt dreinblickende Mütter die Kulisse. Der Aussöhnung mit der islamischen Welt widmete er
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Energiewende ...
Der Neustart der Energiewende gemäß Koalitionsvertrag ist schwierig genug. Schier unmöglich wird es, wenn auch noch die Bedingungen der Grünen im Bund und ihrer Fachminister in sieben Landesregierungen einbezogen werden sollen. Dieser Vorstoß wird scheitern und durch Bremsmanöver im Bundesr
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Obamas Rede zur NSA ...
Barack Obama setzt mit seinen Vorschlägen für die Reform der National Security Agency (NSA) einen Schritt in die richtige Richtung. Der Präsident stärkt die Abwehrrechte nicht nur seiner Bürger gegen einen Sicherheitsapparat, der sich seit dem 11. September 2001 wie eine Krake ausbreitet. D
Westdeutsche Zeitung: Obama-Rede zu NSA - Das Ausspähen ist längst nicht zu Ende Ein Kommentar von Peter Kurz ...
Unter Freunden kann man auch mal locker sein - sagte der sein Jackett ablegende US-Präsident Barack Obama beim Berlin-Besuch im Juni 2013. Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht - zürnte Kanzlerin Angela Merkel nur vier Monate später, als bekanntwurde, dass US-Geheimdienste ihr Handy a




