Westfalenpost: Gewalt im Fußball
Der Fußball ist die bestmögliche Bühne für
gewaltverliebte Horden, die mit dem Sport nichts im Sinn haben. Sie
unterwandern und vergiften eine Fanszene, die auf diese Weise selbst
für die klugen Dialog-Rezepte der Vereine und des Deutschen
Fußball-Bundes unkontrollierbar wird. Die Folgen erleben wir jetzt
auf eine niederschmetternde Art und Weise.
Es ist richtig,
mit den wahren Fußball-Freunden auch weiterhin das Gespräch und
Lösungen zu suchen. Aber es ist nicht minder richtig, die
unberechenbaren Chaoten aus dem Verkehr zu ziehen. Die Stadionverbote
sind ein erstes Signal. Trotz der großen Rivalität zwischen Schalke
04 und Borussia Dortmund darf niemand auf die abstruse Idee kommen,
die Schalker Entschlossenheit als populistische Entscheidung zu
Lasten des Revier-Rivalen zu geißeln. In dieser überaus ernsten
Partie tragen die Branchengrößen die gleiche
Trikotfarbe.
Ein Blick nach Italien genügt, um zu sehen,
was Zaudern bewirkt: Braune Parolen und unfassbare Prügelszenen sind
dort zur Normalität geworden. Aber auch bei uns kommt es mittlerweile
sogar in Fußgängerzonen zu Jagdszenen in Vereinsfarben-Verkleidung.
Mit lebensgefährlichen Folgen. Mehr Alarmsignale braucht es nicht.
Der Fußball muss sich weiter energisch zur Wehr setzen, um diese
schwerste Herausforderung zu meistern.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.01.2014 - 19:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1007674
Anzahl Zeichen: 1594
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 197 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Gewalt im Fußball"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
WAZ: Sanierungs-Notstand. Kommentar von Dietmar Seher ...
Gerichte haben gerade mehrere Städte zum Schadenersatz verurteilt, weil Autofahrer auf Rumpelpisten in Schlaglöcher geraten sind. Der Beleg dafür, wie ramponiert unser Verkehrsnetz ist. Aber wer bezahlt die Sanierung? Der schwarz-rote Koalitionsvertrag lässt drängende Fragen offen. Selbst w
WAZ: Brauchen wir mehr Bürgerentscheide? Contra-Kommentar von Frank Preuß ...
Für politische Entscheidungen wählen wir Vertreter. Wir wissen, dass auch die nicht alles richtig oder in unserem Sinn machen werden. Aber wir dürfen bei allem wohlfeilen Gepolter über Politiker davon ausgehen, dass sie sich in der Regel mit den Themen eingehend befassen, über die sie befin
WAZ: Brauchen wir mehr Bürgerentscheide? Pro-Kommentar von Theo Schumacher ...
Werden kommunale Räte entwertet, wenn man die Bürger und ihre Rechte stärkt? Das wäre die seltsame Logik all jener, die mehr Beteiligung scheuen. Und gleichzeitig darüber jammern, dass den Parteien die Mitglieder weglaufen und immer weniger Leute zur Wahl gehen. Nein, in den Rathäusern müs
WP: Test-Chef des ADAC weist Dudenhöffer-Kritik zurück ...
Der Leiter der Abteilung Test und Technik beim ADAC hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass alle Tests des Automobilclubs als Folge der aktuellen Affäre in Frage gestellt werden müssten. "Unsere Tests sind sachlich nachvollziehbar, fundiert und überprüfbar. Wir haben dafür eigene hohe Qual




