Badische Neueste Nachrichten: Die Zeit drängt - Kommentar von GERHARD WINDSCHEID
ID: 1009594
Möglichst rasch will Gesundheitsminister Herrmann Gröhe höhere
Leistungen für Pflegebedürftige auf den Weg bringen und die
Heimbetreuung verbessern. In einer alternden Gesellschaft steht das
Thema Pflege ganz oben auf der Tagesordnung. Wo Familienbande immer
schwächer werden, steigt der Bedarf an kommerzieller Hilfe. Fallen
die nahen Angehörigen aus den unterschiedlichsten Gründen aus, müssen
Pflegedienste und Heime einspringen, um auch im Falle körperlicher
Gebrechen ein menschenwürdiges Leben im Alter zu ermöglichen. Die
Große Koalition hat zumindest das Problem erkannt und will speziell
für Demenzkranke für Verbesserungen sorgen. Viel hängt wieder einmal
am lieben Geld: Ein Heimaufenthalt ist teuer - rasch ist das Ersparte
aufgezehrt und muss das Sozialamt einspringen. Nach dem Willen der
Bundesregierung soll der Pflegebeitrag moderat steigen, doch damit
ist es nicht getan. Neben einer besseren Bezahlung brauchen die
Pflegerinnen und Pfleger in den Heimen mehr Anerkennung für ihre
aufopferungsvolle Arbeit. Ohne den Zustrom von Helfern aus Osteuropa
gäbe es in Deutschland längst den Pflegenotstand. Viele Familien
wären nicht nur finanziell mit der Pflege ihrer Altvorderen
überfordert, wenn es nicht zusätzlich helfende Hände aus Polen, aus
Ungarn oder dem Baltikum gäbe. Die Zeit drängt - die Große Koalition
hat es in der Hand, die Weichen zu stellen.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.01.2014 - 22:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1009594
Anzahl Zeichen: 1732
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Karlsruhe
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 280 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Badische Neueste Nachrichten: Die Zeit drängt - Kommentar von GERHARD WINDSCHEID"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Badische Neueste Nachrichten (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Auf der Zielgeraden der Legislaturperiode haben Union und FDP noch ein Gesetz durch den Bundesrat bekommen, das die Rechte der Verbraucher nachhaltig stärkt. Mit abschreckend hohen Bußgeldern und neuen Obergrenzen für Gebühren will es unlauterer Telefonwerbung, übereifrigen Inkassobüro
Weitere Mitteilungen von Badische Neueste Nachrichten
Badische Neueste Nachrichten:Überfällige Bündelung - Kommentar von MARTIN FERBER ...
Sigmar Gabriel wusste ganz genau, worauf er sich einließ, als er nicht nur das prestigeträchtige Wirtschaftsministerium übernahm, sondern auch noch den gesamten Bereich der Energiepolitik aus dem Umweltministerium in sein Haus holte. Mit dieser überfälligen Bündelung der Strukturen beendete
Badische Neueste Nachrichten: Diktatur oder Bürgerkrieg? - Kommentar von UDO STARK ...
Diktatur oder Bürgerkrieg? In den Staaten, die von der arabischen Rebellion erschüttert wurden, scheint es nur dieses Entweder-Oder zu geben. Syrien ist dafür das eklatanteste Beispiel. Mit dem Aufstand gegen den Diktator Assad verbanden sich große demokratische Hoffnungen, die inzwischen al
Ostthüringer Zeitung: Kommentar "Misstrauen in Koalition bleibt" von Christian Kerl ...
Wer auf die ersten Wochen der Großen Koalition zurückblickt, auf die Hakeleien, die nervösen Profilierungsversuche von Regierungs-Novizen und die gereizten Reaktionen der Kabinettskollegen, mag zweifeln an den Erfolgsaussichten. Doch ein Vergleich mit Schwarz-Gelb führt in die Irre. Die Vorg
Schwäbische Zeitung: Kommentar zu Stuttgart 21 - Realitätssinn ...
Der Rückzug insbesondere der Stuttgarter Grünen aus dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 zeugt von Realitätssinn. So stark und nachvollziehbar die Zweifel an dem Projekt auch sein mögen, der Dauer-Widerstand auf der Straße verliert an Glaubwürdigkeit. Zudem hat sich zuletzt gezeigt, dass ei




