Frauen und Männer nicht gleich: Warum wir auf Medikamente verschieden reagieren
Gleichberechtigung der Geschlechter – In fast allen Bereichen des täglichen Lebens wird das mittlerweile groß geschrieben. Doch bei der Wirkung von Medikamenten gilt: Gleich ist nicht besser. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen sollte dabei unbedingt beachtet werden, rät die Landesapothekerkammer Brandenburg.
Wie wichtig eine geschlechterspezifische Behandlung ist, zeigt außerdem die aktuelle Forschung: Acetylsalicylsäure (ASS) wird bei Männern zur Vorbeugung eines Herzinfarktes eingesetzt, bei Frauen hingegen kann sie das Schlaganfallrisiko senken. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol schlagen bei Frauen meist schlechter an. Zudem haben sie eine verkürzte Wirkungsdauer, ebenso wie Arzneimittel gegen allergische Beschwerden (Antihistaminika). Im Gegensatz dazu wirken beruhigende Substanzen bei Frauen oft stärker und länger. Daher reicht meist eine geringere Dosis als bei Männern aus. Auch für entwässernde Arzneimittel und für Medikamente gegen Depressionen und Herzrhythmusstörungen konnten geschlechtsspezifische Reaktionen nachgewiesen werden.
Ärzte passen die Dosierung gemäß ihren Erfahrungen an die jeweiligen Patienten an. Dennoch kann es in einigen Fällen dazu kommen, dass ein Medikament nicht wirkt oder unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Wer ein neues Arzneimittel einnimmt, sollte den Apotheker fragen, wann mit dem Einsetzen der Wirkung zu rechnen ist, welche Nebenwirkungen womöglich auftreten können und wie damit umgegangen werden soll. „Wer das Gefühl hat, dass ein Arzneimittel nicht wirkt oder andere Probleme feststellt, sollte keinesfalls eigenmächtig die Medikation absetzen, sondern unbedingt in der Apotheke nachfragen“, empfiehlt Astrid Markow.
Die Landesapothekerkammer Brandenburg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Potsdam. Sie vertritt die beruflichen Interessen der Apotheker. Mitglied der Landesapothekerkammer sind alle Apotheker, die im Land Brandenburg ihren Beruf ausüben oder – falls sie ihren Berufen nicht ausüben – ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Landesapothekerkammer hat derzeit 1.500 Mitglieder. Im Land Brandenburg gibt es 590 Apotheken (inklusive 14 Krankenhausapotheken).
4iMEDIA GmbH
Trufanowstraße 25
04105 Leipzig
lakbb(at)4imedia.com
0341 8709840
Datum: 04.02.2014 - 13:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1014581
Anzahl Zeichen: 2388
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Astrid Markow
Stadt:
Potsdam
Telefon: 0341 8709840
Kategorie:
Forschung
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 856 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frauen und Männer nicht gleich: Warum wir auf Medikamente verschieden reagieren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Landesapothekerkammer Brandenburg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Was ist Diabetes mellitus? Normalerweise sorgt das Hormon Insulin dafür, dass der mit der Nahrung aufgenommene Zucker in die Zellen gelangt und dort in Energie umgewandelt wird. Bei Diabetes Typ 2, an dem rund 90 Prozent der Diabetiker leiden, produziert der Körper entweder nicht mehr ausreichend
Sie lauern im Unterholz: 5 Fakten, die man über Zecken wissen sollte ...
1. Zecken sind weit verbreitet, aber nicht überall gleich gefährlich. Durch den milden Winter gibt es in Brandenburg besonders viele Zecken in diesem Jahr. Das Bundesland gehört jedoch nicht zu den sogenannten FSME-Risikogebieten – im Gegensatz zu Bayern oder Baden-Württemberg. Wer Brandenbu
Eiweißpräparate, Steroide und Co.: 5 Mythen über Doping im Freizeitsport ...
Eiweißpräparate: Viel hilft viel. Hersteller von Protein-Shakes versprechen bessere Trainingserfolge und schnelles Muskelwachstum. Regelmäßiger Konsum führt allerdings zu einer Überversorgung mit Eiweißen, die vor allem die Nieren belasten kann. Die Alternative: Natürliche Proteinträger wi
Weitere Mitteilungen von Landesapothekerkammer Brandenburg
Mehr Sicherheit für Demenzkranke: RoamAlert von STANLEY Healthcare ...
Tuttlingen, 23. Dezember 2013 – STANLEY Healthcare, ein weltweiter Anbieter von Schutz-, Sicherheits- und operativen Effizienzlösungen für die Gesundheitsbranche, launcht die Lösung RoamAlert Wander Management in Europa. Damit werden Hospitäler und Pflegeeinrichtungen bei der Betreuung von Dem
Biomay AG schließt Zwischenauswertung einer Phase IIb Studie mit dem innovativen Gräserpollenallergie-Impfstoff der dritten Generation erfolgreich ab ...
“Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieser Interimanalyse mit unserem in der Entwicklung am weitesten fortgeschrittenen Produkt BM32”, kommentierte Rainer Henning, CEO von Biomay, “das Erreichen dieses Meilensteins ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Validierung unser Peptid-Car
Family Days mit Alterssimulation ...
Ein Nischenprodukt, bei dem Deutschland führend ist, sind Alterssimulationsanzüge. Es gibt sie zwar auch in den USA, in England und Japan, aber einige deutsche Modelle sind eindeutig am weitesten entwickelt. Die Firma SD&C in Schweitenkirchen in der Nähe von München beispielsweise hat einen
Wirksamkeit von Marinomeds antiviralem Nasenspray gegen Schnupfen in klinischer Studie bestätigt ...
In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie wurden 211 erwachsene Patienten, die an einer Erkältung erkrankt waren, behandelt. Das antivirale Nasenspray oder ein Placebo wurden dreimal täglich über einen Zeitraum von sieben Tagen verabreicht und der Krankheitsverlauf über i




