Neue OZ: Kommentar zu Rüstung / IISS
ID: 1015517
Die Rüstungsausgaben der westlichen Mächte sinken kontinuierlich,
die der aufstrebenden Macht China steigen Jahr für Jahr - klingt
bedrohlich. Ist es zunächst aber nur bedingt.
Peking agierte, gemessen an seiner Größe, über Jahrzehnte bei
Rüstungsausgaben vergleichsweise bescheiden. Auch aus dem atomaren
Wettrüsten hielt sich das Riesenreich weitgehend heraus. Die
chinesischen Anstrengungen im Rüstungsbereich sind auch dem Ziel
einer technischen Aufholjagd geschuldet.
Die Zahlen der IISS-Studie sind in anderer Hinsicht bedenklich.
Die Hälfte der gelisteten 15 Mächte mit den weltweit größten
Militärausgaben sind Akteure in Spannungsregionen - bereits
existierenden wie dem Nahen oder kommenden wie dem Fernen Osten. Dass
dort mehr Geld ins Militär fließt, mag logisch sein, trägt aber nicht
zur Beruhigung bei. Die Konkurrenz zwischen Saudi-Arabien und dem
Iran um die Vormacht am Golf, der längst laufende Rüstungswettlauf im
pazifischen Raum, die maritimen Ambitionen Indiens: All dies sind
Konfliktfelder, die in naher Zukunft an Bedeutung gewinnen werden.
Und vermutlich auch an Dramatik. Denn die geostrategischen Karten
werden über kurz oder lang neu gemischt, ob nun unter Mitwirkung der
weiterhin überlegenen USA oder ohne sie. Dass Rüstungsprogramme viel
eher geeignet sind, Spannungen zu verschärfen als sie zu lösen, ist
indes keine so ganz neue Erkenntnis.
Maik Nolte
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.02.2014 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1015517
Anzahl Zeichen: 1753
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 296 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Rüstung / IISS"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Hochschulen / Landtag ...
Megakoalition Noch ist es nur Spekulation, dass der Bau des futuristischen Zentralgebäudes der Universität Lüneburg statt der ursprünglich kalkulierten 57 Millionen satte 90 Millionen Euro verschlingt. Aber fest steht schon jetzt: Teuer wird das Prestigeprojekt in der Hansestadt allemal.
Neue OZ: Kommentar zu Geheimdienste / USA / Deutschland ...
Mangel an Respekt Wen wundert's noch? Neben Angela Merkel haben amerikanische Geheimdienste auch Telefonate ihres Vorgängers Gerhard Schröder abgehört. Diese Erkenntnis ist alles andere als eine Überraschung. Denn wenn schon die USA-freundliche Merkel ausgespäht worden ist, dann wa
Neue OZ: Kommentar zu EU / Luftverkehr / Verbraucher ...
Noch Schlimmeres verhindern Ein Grund zum Jubeln ist der Entwurf des EU-Parlaments für eine Reform der Fluggastrechte sicher nicht. Von Verbesserungen für die Verbraucher kann jedenfalls nicht die Rede sein. Das war aber wohl auch nicht das Ziel. Der Vorschlag ist eher der verzweifelte Vers
Neue OZ: Gespräch mit Volker Kauder, Unions-Fraktionschef ...
Unions-Fraktionschef rügt "ständige Durchstechereien" von Staatsanwaltschaften und Behörden bei Steuerbetrug Kauder: Das untergräbt das Vertrauen zum Staat - "Instrument der strafbefreienden Selbstanzeige muss bleiben" Osnabrück.- Unions-Fraktionschef Volker Kaude




