Westfalenpost: Warsteiner Sorgen / Kommentar von Stefan Hans Kläsener zum aktuellen Sachstand Legio

Westfalenpost: Warsteiner Sorgen / Kommentar von Stefan Hans Kläsener zum aktuellen Sachstand Legionellen

ID: 1018822
(ots) - Fangen wir mit der guten Nachricht an: Die
Konsequenz, mit der NRW-Umweltminister Johannes Remmel sich um die
Aufarbeitung der Legionellen-Katastrophe von Warstein kümmert, ist
aller Ehren wert. Nachdem die Landesregierung im vergangenen Sommer
die Warsteiner und den Landkreis mit dem lebensgefährlichen Problem
wochenlang alleine ließ, hat Remmel durchgegriffen und die Aufklärung
an sich gezogen. Das erwartete man eigentlich auch von der
Gesundheitsministerin, die aber das Thema offenkundig nicht richtig
ernst nahm. Erst als durch Recherchen unserer Zeitung die Kläranlage
als Brutstätte der Keime in den Fokus rückte, reagierte Düsseldorf.
Genauer: Remmel. Dann käme noch die schlechte Nachricht: Geklärt ist
- in des Wortes doppelter Bedeutung - noch gar nichts. Es wird mit
Millionenaufwand derzeit allenfalls das Symptom bekämpft, so dass
eine Wiederholung der Krise auch bei hohen Außentemperaturen
mutmaßlich ausgeschlossen werden kann. Vielleicht ist das, was in
Warstein geschehen ist und viel menschliches Leid ausgelöst hat,
sogar von so grundsätzlicher Bedeutung, dass sich auch der
Bundesgesundheitsminister darum kümmern sollte. Die Warsteiner haben
lange genug erleben müssen, dass sich für ihre existenziellen Sorgen
nur wenige interessieren.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Unauflöslich / Kommentar zum Unterhalt-Urteil Westfalenpost: Auch an die Würde der betagten Eltern denken / Kommentar zum Elternunterhalt von Monika Willer
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.02.2014 - 21:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1018822
Anzahl Zeichen: 1523

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 263 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Warsteiner Sorgen / Kommentar von Stefan Hans Kläsener zum aktuellen Sachstand Legionellen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Auch an die Würde der betagten Eltern denken / Kommentar zum Elternunterhalt von Monika Willer ...
Beim Geld hört die Freundschaft auf. Städte und Gemeinden wollen nicht auf den Pflegekosten für immer mehr ältere Bürger sitzenbleiben. Wenn diese keine Familien haben und das Vermögen aufgebraucht ist, gerät die öffentliche Hand in die Pflicht. Gibt es aber Kinder, so müssen sie für de

Allg. Zeitung Mainz: Unauflöslich / Kommentar zum Unterhalt-Urteil ...
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt. Gleichzeitig gibt es immer weniger Kinder. Und Pflege ist teuer und für viele Dienstleister keineswegs nur Nächstenliebe, sondern ein Bombengeschäft. Das nennt man Teufelskreis. Und darein platzt nun das Urteil des Bundesgerichtshofes, das so ga

WAZ: Die Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Kommentar von Frank Preuß ...
Dreieinhalb Jahre hat es gedauert bis zu dieser Anklageschrift. Dreieinhalb Jahre, in denen nicht nur Opfer und Hinterbliebene der Loveparade-Katastrophe immer wieder gefragt haben: Warum geht es nicht schneller? Die Wunden sind tief und werden nicht verheilen. Aber um je so etwas ähnliches wie

WAZ: Der Kitt zwischen Eltern und Kindern. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein ...
Natürlich ist es kaum nachvollziehbar, dass ein Sohn für den Vater zahlen soll, der ihn jahrzehntelang abwies und enterbte. Doch derartige Ungerechtigkeiten lassen sich nur vermeiden, wenn man die Unterhaltspflicht abschafft und die Kosten für das Pflegeheim generell der Allgemeinheit aufbürde


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z