Allg. Zeitung Mainz: Durch dick und dünn / Kommentar zur Kabinettsreise nach Israel
ID: 1023895
die Beziehungen zu Israel so kompromisslos formuliert wie in
Deutschland. Das Wort heißt Staatsräson. Es ist ein grundsätzliches
Orientierungs- und Handlungsprinzip zur Erhaltung eines Staates.
Angela Merkel hat also die Sicherheit Israels auf die gleiche Stufe
gestellt wie die Sicherheit Deutschlands. Doch solch eine Garantie
kann und darf nicht zu Kritiklosigkeit führen und schon gar nicht zu
politischer Enthaltsamkeit - im Gegenteil. Wer die Sicherheit Israels
ohne Wenn und Aber garantieren will, der muss auch ohne Wenn und Aber
daran arbeiten, dass Frieden einkehrt im Nahen Osten. Denn ohne
Frieden bleibt die Sicherheit Israels wie seit 66 Jahren allein eine
Frage militärischer Überlegenheit. Allerdings setzt der Wille zum
Frieden Vertrauen voraus. Und genau hier liegt das Problem, denn
Israelis und Palästinenser vertrauen einander kein bisschen. Wird
deshalb der Besuch des nahezu kompletten Kabinetts unter Führung der
Kanzlerin ein netter Ausflug in ein sonniges Land bleiben, aber kaum
mehr? Nein! Denn solche Besuche sind Teil der Staatsräson. Sie füllen
den Begriff mit Leben: Eure Zukunft ist unsere Zukunft, auch wenn ihr
stinksauer darauf seid, dass wir gegen eure Siedlungspolitik auf
palästinensischem Boden sind. Wir mischen uns ein, gerade weil wir
ein für alle Mal erklärt haben, dass wir mit euch durch dick und
dünn gehen. Und wir lassen uns nicht entmutigen, da könnt ihr noch so
stur sein. Bei den meisten Menschen in Israel ist diese Botschaft
längst angekommen und - sie vertrauen ihr. Eine bessere Basis auf dem
Weg zu einem Frieden kann es kaum geben.
Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Florian Giezewski
Regionalmanager
Telefon: 06131/485817
desk-zentral@vrm.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.02.2014 - 19:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1023895
Anzahl Zeichen: 1990
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Mainz
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 173 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Durch dick und dünn / Kommentar zur Kabinettsreise nach Israel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &
Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige
Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest
Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz
WAZ: CD-Kauf bleibt im Zwielicht - Kommentar von Dietmar Seher ...
Der Trierer Lutz Sch. ist mit einer Klage gescheitert. Der Kaufmann, der Steuern hinterzogen hatte, hält es für rechtswidrig, dass Steuerfahnder Daten von gestohlenen und angekauften CDs zu seiner Überführung genutzt haben. Die Verfassungsrichter in Rheinland-Pfalz haben ihn auflaufen las
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu Woidke/Polen-Beauftragter der Bundesregierung ...
Ab sofort ist Brandenburgs Ministerpräsident Woidke als Polen-Beauftragter der Bundesregierung in doppelter Verantwortung. Freilich dürfte dies dem in der Grenzstadt Forst lebenden Regierungschef klar gewesen sein, als er sich für das zusätzliche Amt ganz offenkundig selbst ins Spiel gebrac
Ischinger: "Wer die Ukraine teilt, teilt Europa" ...
Botschafter Wolfgang Ischinger hat die Europäische Union aufgefordert, ein Auseinanderbrechen der Ukraine zu verhindern. "Die entscheidende strategische Frage für die Ukraine, für ihre innere und äußere Entwicklung wird sein, ob das Land imstande ist, den Zentrifugalkräften, also denje
Zur Kritik des Auswärtigen Amtes an der deutschen Exportstärke erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland ...
Bisher hat die Bundesregierung die Exportüberschüsse der deutschen Wirtschaft stets in Schutz genommen. Aus gutem Grund, schließlich hängen an der deutschen Exportwirtschaft tausende von Arbeitsplätzen in Deutschland. Jetzt vernimmt man ganz andere Töne zu diesem Thema und das ausgerechnet




