LVZ: Gemeinden verlangen von der Kanzlerin die Garantie für die versprochene Milliarden-Soforthilfe auch schon für 2014
ID: 1026560
Merkel (CDU) aufgefordert, bis spätestens Mai die versprochene
kommunale Soforthilfe von einer Milliarde Euro noch für 2014 zu
garantieren. Andernfalls drohe "eine folgenschwere Enttäuschung bei
den Kommunalpolitikern", warnte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer
des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, im Gespräch mit der
"Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe). Die mittelfristige
Finanzplanung von Bundesminister Wolfgang Schäuble (CDU) sehe zwar
entsprechende Milliardenbeträge für die Jahre ab 2015 vor, aber keine
Sofortmittel für 2014. Die Soforthilfe ist Teil des
Koalitionsversprechens, die Kommunen mittelfristig von den
Milliardenkosten der Eingliederung behinderter Menschen zu entlasten.
Bei einem Etat von über 300 Milliarden Euro "kann mir keiner
erzählen, dass es nicht möglich ist, eine Milliarde für die Kommunen
herauszuschneiden", so Landsberg. Es sei "politisch
unverantwortlich", müssten die Kommunalpolitiker im Mai ohne ein
entsprechendes Korrektursignal Merkels in die Serie von
Kommunalwahlen gehen. Selbst das besonders stark unter der Euro- und
Finanzmarktkrise leidende Spanien investiere derzeit mehr in die
Infrastruktur als Deutschland.
Zugleich rief Landsberg die große Koalition auf, "den Mut für
echte Reformen aufzubringen und nicht nur mehr Geld auszugeben".
Dabei bezog er sich auf das teure Rentenpaket. "Es funktioniert
nicht, dass immer weniger junge Menschen immer höhere Leistungen für
immer mehr ältere Menschen erwirtschaften müssen." Landsberg verwies
auch auf die Kostenexplosion bei der Eingliederungshilfe. "Vor zehn
Jahren hatten wir im Schnitt 4000 bis 5000 Kinder, die psychologisch
und psychiatrisch behandelt werden mussten. Jetzt sind es über 20
000." Alles zu machen und sich immer nur als "der gute Vater Staat"
beweisen zu wollen, sei der falsche Weg: "Damit wird der Sozialstaat
nicht zukunftsfest."
Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/233 244 0
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.03.2014 - 06:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1026560
Anzahl Zeichen: 2297
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leipzig
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 307 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"LVZ: Gemeinden verlangen von der Kanzlerin die Garantie für die versprochene Milliarden-Soforthilfe auch schon für 2014"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Leipziger Volkszeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Zentralrat der Roma und Sinti in Deutschland hat vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag und Dienstag nach Bulgarien und Rumänien einen Verzicht auf Roma-Abschiebungen aus Deutschland in das Kosovo verlangt. Zugleich machte Zentralratssprecher Herbert Heuß in einem
LVZ: Wegen der geplanten Erhöhung der Hartz-IV-Bezüge fordert die Linkspartei eine neue "Armutsbremse" bei den Renten / Drohender Absturz der Rentner ...
Eine "Armutsbremse" zum Schutz der Rentner angesichts steigender Hartz-IV-Beträge fordert die Linkspartei. Obwohl die Hartz-IV-Beträge 2011 nach Meinung der Linkspartei nur äußerst bescheiden ansteigen - regulär zum Jahreswechsel um fünf Euro, im zweiten Halbjahr 2011 wegen der P
LVZ: Polizei-Gewerkschaften kritisieren neue Hamburger "Blaulicht-Steuer" / GdP: "Verrückt, was in der Polizei derzeit abgeht" ...
Als Beleg für "verrückte" Vorgänge bei der Polizei haben die Polizeigewerkschaften die in Hamburg ab Jahreswechsel geltende "Blaulichtsteuer" von 40 Euro pro Polizeiruf bei Blechschäden im Straßenverkehr kritisiert. "Wenn das Schule macht, wird demnächst eine Ein
Weitere Mitteilungen von Leipziger Volkszeitung
neues deutschland: Mehr-Demokratie-Sprecher Efler fordert Drei-Prozent-Hürde für Bundestag ...
Kleinen Parteien soll der Einzug in den Bundestag erleichtert werden, fordert Michael Efler, Vorstandssprecher des Vereins "Mehr Demokratie", in der Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe). Die aktuell geltende Fünf-Prozent-Klausel bedeute, dass es neue politisch
Kölner Stadt-Anzeiger: Stimmen zum Rücktritt von Kardinal Meisner "Ära mit Licht und Schatten" (Hannelore Kraft) "Unnachahmlich" (Sylvia Löhrmann) "Fehlbesetzung" (Ka ...
Prominente aus Politik, Kirche und Gesellschaft haben im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) eine gemischte Bilanz der 25-jährigen Amtszeit des Kölner Erzbischofs, Kardinal Joachim Meisner, gezogen. Wie am Freitag in Köln und Rom bekanntgegeben wurde, hat Papst Franziskus das
Badische Zeitung: Mappus und der Polizeieinsatz / Die offene Rechnung Kommentar von Roland Muschel ...
Das Gremium muss nun klären, was Sache war. Bislang fehlten Dokumente oder Aussagen, die Mappus direkt belasten. Die Hinweise Dritter verdeutlichen zumindest, wie umstritten der harte Einsatz im Polizeiapparat war. Und dass der Verdacht, Mappus könne hinter der Eskalation stecken, selbst Siche
Allg. Zeitung Mainz: Spiegel oder nicht / Kommentar zur Kinderpornoaffäre ...
Jetzt bloß keine voreiligen Schlüsse. Auf dem Tisch liegt eine ernste Frage: Ist die Aufarbeitung der Kinderpornoaffäre, die über den SPD-Politiker Sebastian Edathy eine ernste Koalitionskrise ausgelöst hat, im Bundeskriminalamt mit dem nötigen Ernst verfolgt worden? Schon bei Edathy musst




