Stuttgarter Zeitung: Mercedes-Sportchef erwartet turbulente Saison
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komplett neu entwickelten Rennwagen eine turbulente Formel-1- Saison
2014. "Ich denke, wir werden kleine Dramen erleben, bei denen
vielleicht der Führende ausfällt, so wie es früher war", sagte der 42
Jahre alte Österreicher im Interview mit der Stuttgarter Zeitung
(Mittwochausgabe). "Man wird Benzin sparen müssen oder am Start
nicht wegkommen, wenn die Technik einen Strich durch die Rechnung
macht. Das würzt die Sache", erklärte Wolff mit Blick auf die
Probleme der Teams mit ihren neuen Turbo-Rennwagen bei den
Testfahrten. Am Sonntag beginnt die neue Saison in Melbourne.
Was die Ambitionen des Mercedes-Teams angeht, spricht Toto Wolff
von einer großen Erwartungshaltung des Daimler-Konzerns an die
Formel-1-Abteilung. "Der Druck ist groß, und es ist auch klar, dass
es ihn gibt. Der Anspruch der Marke ist, ganz vorne mitzufahren. Man
hat sich 2010 für die Formel 1 entschieden, um Weltmeister zu
werden", sagte der Mercedes-Sportchef und betonte, dass alles andere
"Augenwischerei" sei. Die überzeugenden Testergebnisse der
Silberpfeile, die sehr viel weniger Probleme hatten als
beispielsweise das Weltmeisterteam von Red Bull, möchte Wolff jedoch
nicht überbewerten und warnt vor allzu großer Euphorie im Lager der
Stuttgarter: "Jetzt zu sagen, wir müssen wegen der guten Testfahrten
auch Weltmeister werden, wäre total daneben und auch verfrüht."
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Datum: 12.03.2014 - 05:00 Uhr
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