Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshof: Gut so von Christine Schröpf
ID: 1035777
ist ein gutes Urteil für die parlamentarische Demokratie und ein
deutlicher Denkzettel für das Innenministerium. Der Bayerische
Verfassungsgerichtshof mit seinem unaufgeregten und sachlichen
Präsidenten Karl Huber hat sich ein weiteres Mal als nötiges
Korrektiv erwiesen. Der Staat darf eben nicht Fragen der Abgeordneten
zur rechtsextremen Szene, zu V-Leuten und überwachten ultrarechten
Politikern mit dem pauschalen Einwand der Geheimhaltungspflicht
abbürsteln. Grenzen beginnen zwar da, wo V-Leute enttarnt oder
Ermittlungen gefährdet werden - doch diese Grundregel wurde bisher
vielfach zu restriktiv ausgelegt. Wer mauert, muss das künftig
detailliert begründen. Man darf gespannt sein, ob Dürr bei der
nächsten Anfrage nun wirklich mehr erfährt - oder einfach eine
detailreiche Abfuhr kassiert. Im zweiten Fall darf sich das
Innenministerium sicher sein: Der streitbare Dürr wird so etwas nicht
auf sich beruhen lassen. Und das ist gut so.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.03.2014 - 21:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1035777
Anzahl Zeichen: 1271
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 303 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshof: Gut so von Christine Schröpf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Lausitzer Rundschau: Was mehr wiegt Das Urteil im Plagiatsfall Schavan ...
Nach dem gestrigen Urteil sollte Annette Schavan jetzt den Hoeneß machen und hinnehmen, dass ihr Doktortitel verloren ist. Auch wenn die frühere Ministerin und enge Vertraute Angela Merkels glaubt, ihr sei ein großes akademisches und persönliches Unrecht widerfahren. Das Gericht ist zu einer
Lausitzer Rundschau: Zweierlei Maß Rentner bekommen ab Juli mehr Geld ...
Die Rentenerhöhung ist sicher. Jedenfalls für die heutige Generation der Ruheständler. Wer in den alten Bundesländern eine Rente von 1000 Euro bekommt, darf sich ab Juli über 16,70 Euro mehr im Monat freuen. Im Osten kommen sogar 25,25 Euro oben drauf. Diese Differenz ist dem nach wie vor u
BERLINER MORGENPOST: Akademische Regeln gelten für alle/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg ...
Noch 'ne Titelverteidigung, die misslungen ist. Nun hat ausgerechnet auch die frühere Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan ihren akademischen Doktortitel verloren. Die Düsseldorfer Verwaltungsrichter haben bestätigt, was die Universität Düsseldorf vor einem Jahr verkündet hatt
WAZ: Wer bestellt, der muss bezahlen - Kommentar von Matthias Korfmann ...
Es ist schon eine seltsame (Un-) Sitte, die sich da über Jahre etabliert hat: Ein Hausbesitzer beauftragt einen Makler. Aber bezahlt wird der am Ende von einem neuen Mieter. Wer darüber nachdenkt, kommt unweigerlich zu dem Ergebnis: Hier stimmt was nicht. Es wäre durch und durch logisch, wenn




