neues deutschland: Berechtigte Proteste in Griechenland: Merkel ohne Gastgeschenk
ID: 1045869
einen Staatsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel über sich
ergehen lassen. Die sprichwörtliche griechische Gastfreundschaft wird
sich auch diesmal auf die Vertreter der
konservativ-sozialdemokratischen Regierung in Athen beschränken -
tausende Griechen werden dagegen auf die Straße gehen, um ihren Unmut
über die brutalen Sozialkürzungsmaßnahmen zum Ausdruck zu bringen,
welche die Geldgeber aus der EU sowie vom Internationalen
Währungsfonds (IWF) als Gegenleistung für die milliardenschweren
Kreditpakete verlangen. Auch wenn die Generalprobe für die Rückkehr
an die privaten Kapitalmärkte jetzt glückte - von Normalität ist
Griechenland noch sehr weit entfernt. Die Wirtschaft stagniert auf
sehr niedrigem Niveau, Arbeitslosigkeit und Armut sind dagegen
weiterhin dramatisch hoch. Für eine spürbare Rückführung der
exorbitanten Staatsschulden fehlt also die Basis. Die hohen
Zinsausgaben verschlingen jene Mittel im Haushalt, die dringend dazu
gebraucht würden, die darnieder liegende Wirtschaft anzukurbeln. Die
Hoffnung von Kanzlerin Merkel, dass private Investoren dereinst den
Euro-Rettungsfonds als Kreditgeber ablösen werden, dürfte
Wunschvorstellung bleiben. Auf Dauer wird kein Weg an einem zweiten
Schuldenschnitt vorbeiführen, der dann aber die öffentlichen
EU-Gläubiger träfe. Das wäre auch ein überfälliges Gastgeschenk
Merkels für die protestierenden Griechen.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.04.2014 - 18:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1045869
Anzahl Zeichen: 1716
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 157 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Berechtigte Proteste in Griechenland: Merkel ohne Gastgeschenk"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
neues deutschland: Mario Adorf: "Wir müssen uns immer wieder fragen: Wie konnte es passieren?" ...
"Es ist wichtig, immer wieder zu fragen: Wie konnte das passieren? Welche Umstände befördern Ungeist und Unmenschlichkeit? Wie konnte das Volk der Dichter und Denker mehrheitlich auf Hitler hereinfallen? Was geschieht, wenn die Zahl der Arbeitslosen oder prekär Beschäftigten, wie es heut
Bürger in Sorge wegen Freihandelsabkommen / Wirtschaftsminister Gabriel will mehr Transparenz / Keine Verschlechterung von Verbraucherschutz und Sozialstandards ...
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat Verständnis für die skeptischen Beurteilungen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA. In einer neuen Umfrage lehnen 94 Prozent der Deutschen amerikanische Lebensmittelstandards für Europa ab. 85 Prozent der Befragten wollen keine a
BVR zum Frühjahrsgutachten: Investitionsmotor gewinnt an Fahrt ...
Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mehren sich die Signale einer deutlichen Konjunkturbelebung. "Nach zwei schwachen Jahren sehen die Wachstumsperspektiven der deutschen Wirtschaft für 2014 und 2015 insgesamt günstig aus", sagte BVR-
MONITOR: Todesschüsse von Kiew - ARD-Magazin berichtet von schweren Vorwürfen gegen die Staatanwaltschaft ...
- Ermittlungsergebnisse werden unterdrückt - Sieben Wochen nach den tödlichen Schüssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung Janukowitsch führten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen. Nach Recherchen des ARD-Magazins




