Wirtschaftsrat: Griechenland darfüber Kapitalmärkte nicht wieder Schuldenschleusen öffnen
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sind Bundeskanzlerin Merkel zu verdanken
Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert eine strikte Fortsetzung
des Reform- und Sanierungsprozesses in Griechenland. "Die ersten
Erfolge Athens sind der Linie, Hilfe gegen Reformen, zu verdanken,
die Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber den Hauptschuldnerländern
durchgesetzt hat. Das musste sie oft genug allein ohne genügend
Rückendeckung tun, selbst in Deutschland. Andere wollten den
vermeintlich leichteren Weg über Eurobonds und Schuldentilgungsfonds
beschreiten und den europäischen Steuerzahler in immer größere
Haftung nehmen, während die Bundesregierung in den letzten vier
Jahren auf einen Sanierungkurs gesetzt hat. So positiv das Signal der
Kapitalmärkte an Griechenland ist, es kann nicht darüber
hinwegtäuschen: Die Verschuldungsquote von 175 Prozent und die
Wirtschaftsdaten machen Griechenland nicht zu einem solventen
Schuldner. Die Märkte haben sich vor allem durch Draghis
Garantieerklärungen beeindrucken lassen. Jetzt darf nicht erneut über
die Kapitalmärkte die Schuldenschleuse geöffnet werden. Jeder dieser
teuer verkauften Bonds, für die letztlich immer noch die
Euro-Gemeinschaft und ihre Bürger haften, erhöht die
Gesamtverschuldung Griechenlands", warnte Wolfgang Steiger,
Generalsekretär des Wirtschaftsrats.
Pressekontakt:
Klaus-Hubert Fugger
Pressesprecher Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Tel. 030/24087-301, Fax. 030/24087-305
kh.fugger@wirtschaftsrat.de
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Datum: 11.04.2014 - 13:22 Uhr
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