Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Rüstungsexporte
ID: 1047746
Rüstungsgeschäften war eine Farce. Das hat die große Koalition von
vorneherein eingesehen und jüngst Verbesserungspläne vorgelegt.
Künftig wird der Wirtschaftsausschuss des Bundestags innerhalb von
zwei Wochen nach der Genehmigung durch den Bundessicherheitsrat über
einen Waffenhandel unterrichtet. Zudem erscheint der
Rüstungsexportbericht zwei- statt einmal jährlich.
Damit wird zwar mehr Transparenz hergestellt - aber kaum effektive
Kontrolle. Das Parlament hätte weiterhin keinen Einfluss auf
Exportgeschäfte. Deshalb ist gut denkbar, dass das
Bundesverfassungsgericht der Regierung in die Parade fährt. Nun
müssen nicht alle Exportwünsche frühzeitig hinausposaunt werden -
dies könnte in der Tat deutschen Interessen schaden. Doch warum soll
nicht ein kleiner Kreis von Abgeordneten aller Fraktionen, ähnlich
dem Geheimdienstausschuss, vertraulich informiert werden?
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.04.2014 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1047746
Anzahl Zeichen: 1263
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 202 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Rüstungsexporte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Nigeria/Terror ...
Kein Tag vergeht ohne Horrornachricht aus Nigeria. Die Schreckenstaten haben alle eines gemeinsam: Sie gehen aufs Konto der extremistischen islamischen Sekte Boko Haram, die den Norden des bevölkerungsreichsten Staates Afrikas in einen fundamentalistischen Gottesstaat verwandeln will. Neben d
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den deutschen Rüstungsexporten ...
"Das höchste deutsche Gericht wird in seinem Votum zu der Klage auch über eine verfassungsrechtliche Grauzone zu entscheiden haben. Schließlich sind Rüstungsexporte nach Artikel 26 des Grundgesetzes verboten. Wenigstens im Prinzip. Es sei denn, sie werden von der Bundesregierung genehmi
WAZ: Putins erfolgreiche Strategie. Kommentar von Dirk Hautkapp ...
Was macht man, wenn die Person, die man bestrafen will, mehr Schmerz aushält als derjenige, der die Peitsche schwingt? Im Konflikt um die Ukraine könnten sich US-Präsident Barack Obama und die Europäische Union nach dem jüngsten unerfreulichen Telefonat mit Moskau schon bald vor diese Frage
Märkische Oderzeitung: Die "Märkische Oderzeitung" in Frankfurt (Oder) schreibt zu Waffenverkäufen: ...
Wer also für einen Waffenverkauf votiert, muss politisch klare Kante zeigen. Wer deutsche U-Boote für Israel oder Leopard-Panzer für Saudi-Arabien befürwortet, muss dies begründen und eine Mehrheit von der Stichhaltigkeit der Entscheidung überzeugen. Der politischen Kultur und ihrem Realit




