Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Schröder/Putin
ID: 1052709
mit dem russischen Energiekonzern Gazprom verbandelt, sind die
politischen Maßstäbe schon seit einiger Zeit verrutscht. Bereits sein
verständnisinniges Reden über Putins De-facto-Annexion der Halbinsel
Krim offenbarte, dass Demokratie, Gewaltfreiheit und das
internationale Recht auf seiner persönlichen Werteskala tief nach
unten gerutscht sind. Die Bilder aus Sankt Petersburg verstärken
diesen Eindruck.
Sich Putin in einem Moment mit Tigergrinsen an die Brust zu
werfen, in dem deutsche Soldaten in der Ostukraine von Männern in
Geiselhaft gehalten werden, die wohl kaum ohne russische
Rückendeckung die Macht an sich gerissen haben, ist politisch
geschmacklos. Es ist ein Affront gegen die Soldaten und ihre
Familien, es ist ein Affront gegen die Regierung von Angela Merkel -
in der mit Frank-Walter Steinmeier ein Sozialdemokrat wie Schröder
als Außenminister agiert.
Es ist auch ein Affront gegen die anderen Europäer, speziell die
Polen und anderen Osteuropäer in der Europäischen Union. Sie
verfolgen Berlins Außenpolitik angesichts der deutsch-russischen
Historie nie ganz ohne Argwohn - und werden durch Schröders
Umarmungsgeste in ihren Sorgen bestärkt.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.04.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1052709
Anzahl Zeichen: 1611
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 245 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Schröder/Putin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Gauck/Erdogan ...
Recep Tayyip Erdogan kann oder will die Kritik Joachim Gaucks nicht verstehen. Es ist keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Türkei, wenn der Bundespräsident vor der Beschneidung der Demokratie warnt. Ankara verhandelt über den Beitritt zur Europäischen Union, aus diesem Grund
Weser-Kurier: Kommentar von Daniel Killy zur Party des Altkanzlers Gerhard Schröder mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin ...
Wenn man etwas zu feiern hat, dann tut man das gemeinhin mit Freunden. Und wenn ein Freund gerade im Feuer steht, dann springt man ihm bei. Zwei Kerntugenden, die gerade Gerhard Schröder ziemlich übel genommen werden. Der Grund liegt - scheinbar - auf der Hand. Sein Kumpel Wladimir aus St. Pete
Westfalen-Blatt: zum Treffen Schröder/Putin ...
Vom Putin-Versteher zum Putin-Umarmer ist es nicht weit. Nur eine Reise von Hannover-Waldhausen nach St. Petersburg. Knapp 2000 Kilometer hat Gerhard Schröder auf diesem Weg zurückgelegt - und die westliche Wertegemeinschaft verlassen. Wenn ein deutscher Altkanzler seinen 70. Geburtstag mitten
Westfalen-Blatt: zu Erdogan ...
Das war absehbar: Recep Tayyip Erdogan ist beleidigt. Joachim Gauck hat beim Staatsbesuch statt türkischem Honig politische Defizite aufs Tapet gebracht. Das ist erklärbar: Erdogan hat das Wesen von Demokratie und Macht auf Zeit nie verstanden. Kritik kann er sich nur als Angriff auf die persö




