Mitteldeutsche Zeitung: Neue Länder
Unionsvize Vaatz kritisiert Zahlen zu den Kosten des Aufbaus Ost als "einseitig"
ID: 1054698
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz, hat die jüngsten Zahlen
über die Kosten des Aufbaus Ost als einseitig zurück gewiesen. "Die
Zahlen stimmen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Online-Ausgabe). "Aber sie sind natürlich einseitig. Denn
es gibt auch einen ostdeutschen Beitrag für Westdeutschland." So
seien qualifizierte junge Leute in großer Zahl abgewandert. Außerdem
wären bestimmte Investitionen etwa in die Infrastruktur im Westen
nicht als Transfer-leistungen gezählt worden. Und schließlich habe
die 1:1-Übertragung der westdeutschen Rechtslage Aufgaben nach sich
gezogen, die gar keine Priorität gehabt hätten. "Das muss alles
mitbeachtet werden", erklärte Vaatz. Der Aufbau Ost bleibe zwar auch
dann noch "eine der größten Solidar-leistungen in der europäischen
Geschichte. Dafür bin ich den Westdeutschen dankbar. Aber man muss
die Kirche im Dorf lassen." Der CDU-Politiker reagierte damit auf die
finanzielle Bilanz der Deutschen Einheit des Berliner Forschers Klaus
Schroeder. Nach dessen Schätzung kostete die Einheit bislang rund
zwei Billionen Euro.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.05.2014 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1054698
Anzahl Zeichen: 1399
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 228 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Neue Länder
Unionsvize Vaatz kritisiert Zahlen zu den Kosten des Aufbaus Ost als "einseitig""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
BSW-Bundesvorstand setzt Kreisvorsitzenden in Sachsen-Anhalt ab ...
Im Streit zwischen zwei verfeindeten Parteiflügeln in Sachsen-Anhalt greift die BSW-Bundesspitze durch. Der Co-Vorsitzende des Kreisverbands Sachsen-Anhalt Ost, Florian Thomas, wurde seines Amtes enthoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Wochenendausgabe) unter Beruf
Sachsen-Anhalts Innenministerin Zieschang in Sorge wegen Schnell-Radikalisierung durch Social Media ...
Die sachsen-anhaltische Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) sieht große Online-Reichweiten für Gewaltaufrufe als Gefahr für die innere Sicherheit. "Gewaltverherrlichende Bilder und Videos haben in sozialen Medien ein unglaubliches Verbreitungspotenzial", sagte Zieschang der in Halle
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Rheinische Post: Etwa 70 Unionsabgeordnete wollen Rentenpaket ablehnen / Andere Unionspolitiker warnen vor Veto gegen Rente mit 63 ...
Im Streit um das Rentenpaket drohen 70 Abgeordnete der Unionsfraktion mit einem Veto. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) aus Fraktionskreisen. Der Widerstand gegen das 160 Milliarden Euro teure Rentenpaket wird damit eher größer als kleiner
Badische Neueste Nachrichten: Edathys Seiltanz Kommentar von Tobias Roth ...
Das alles sind die Nebengeräusche eines aufsehenerregenden Absturzes, den der einstige Hoffnungsträger Sebastian Edathy ganz alleine zu verantworten hat. In der Sache nämlich hat der ehemalige SPD-Abgeordnete wenige Argumente. Seine Erklärung, er habe sich mit seinen Aktivitäten im Netz nac
Badische Zeitung: Wirtschaft in Europa / Brüsseler Rosa-Maler Kommentar von Daniela Weingärtner ...
Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass sich Irland, Griechenland und Portugal wieder Geld zu moderaten Zinsen am Markt leihen können. Doch diese Länder sind winzig im Vergleich zu den großen Volkswirtschaften Frankreich und Italien. Dort aber ist die Lage laut Frühjahrsprognose längst nicht
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Generatorschaden am Kernkraftwerk Grohnde Poker um die nukleare Zukunft FELIX EISELE ...
Drei Jahre nach dem verhängnisvollen Zwischenfall im japanischen Fukushima ist die Debatte um die Atomkraft noch immer nicht verstummt. Drei Jahre, die zwar der Regierung Merkel eine Rücknahme der Laufzeitverlängerung für deutsche AKWs abtrotzten, ansonsten aber kaum spürbares Umdenken hervo




