Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Baden-Württemberg/Hermann
ID: 1055382
wissen: Immer, wenn er als Verkehrsminister Stuttgart-21-Gegner mit
Aufgaben betraut, steht er unter besonderer Beobachtung. Das gilt
erst recht, wenn es gute Bekannte von ihm sind, die von öffentlichen
Aufträgen profitieren. Entsprechend nachvollziehbar und unangreifbar
müssen die Vergaben sein. Es ist nicht zu kritisieren, dass sich der
Grüne bei der Ausschreibung der milliardenschweren Verkehrsverträge
für die Schiene externen Sachverstand holt. Auch die Auswahl der
Berater von KCW, die bundesweit gefragt sind, erscheint gut
begründbar. Doch mit den Umständen der Vergabe liefert Hermann
Angriffsflächen, die die Opposition geradezu zur Attacke einladen.
Erst wird die Ausschreibung wiederholt, weil man mit dem Ergebnis
- warum auch immer - nicht zufrieden war. Dann wird ein Folgeauftrag
in sechsstelliger Höhe mal eben direkt an KCW erteilt. All das legt
Hermann nicht etwa offen, als sich die Landtags-CDU nach den Beratern
erkundigt. Nein, es wird erst auf Nachfragen eingeräumt. Beides, die
Vorgänge selbst und ihre ministeriumsinterne Aufarbeitung, zeugen
eher von Ungeschick als von unlauteren Absichten. Aber nach anderen
Fällen, wo es ihm erkennbar an Professionalität mangelte, muss der
Minister aufpassen, dass er nicht zur Last für seine Partei wird.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.05.2014 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1055382
Anzahl Zeichen: 1703
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 191 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Baden-Württemberg/Hermann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Nigeria/Entführungen ...
Es hat in jüngster Zeit positive Meldungen gegeben, die ein helleres Bild auf Afrika warfen. Auch die wachsende Mittelschicht in den Städten gab Grund zur Hoffnung, und sie tut es gerade in der Krise wieder. Denn es sind die Mitglieder der Mittelschicht, die nun in Nigeria auf die Straßen ge
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zuÄrzte/Behandlungsfehler/Gutachten ...
Der Report des Medizinischen Dienstes belegt, dass im Verhältnis zu den vielen Millionen Behandlungsfällen in Kliniken und Praxen erfreulich wenige Fehler passieren. Das spricht für die insgesamt sehr gute Qualität des Gesundheitswesens. Die Möglichkeit der Patienten, sich bei einem vermute
Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine ...
Es stellt sich die Frage, ob eine "geordnete" Annexion der Krim durch Moskau nicht besser ist als der Bürgerkrieg, von dem immer größere Teile der Ukraine überzogen werden. Bei den westlichen Regierungen greift die zynische Interpretation der russischen Politik Platz: Wenn sie das
Aachener Nachrichten: Kommentar: Im Verborgenen - Was am geplanten Freihandelsabkommen mit den USA verstört; Von Joachim Zinsen ...
Geheimverhandlungen können Verschwörungstheorien provozieren. Über ihr geplantes Freihandelsabkommen TTIP verhandeln die EU-Kommission und die US-Administration nun schon seit geraumer Zeit hinter verschlossenen Türen. Basiert deshalb die inzwischen immer massivere Kritik an TTIP auf Verschw




