Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
US-Soldat gegen Taliban ausgetauscht
Obamas Kalkül
Dirk Hautkapp, Washington
ID: 1066614
jede Erfolgsmeldung froh. In Afghanistan steht US-Präsident Obama das
Wasser bis zum Hals. Der für 2016 verkündete Totalabzug der
US-Truppen mag innenpolitisch Sinn stiften und internationales
Kopfnicken aus-lösen. Militärisch beschreibt er das Eingeständnis
einer Niederlage: Die Taliban haben gewonnen. Wie weit sie die
Bedingungen diktieren, zeigt sich auch im menschlichen und
berührenden Einzelfall. Für den Kriegsgefangenen Bowe Bergdahl kommen
fünf Topkommandeure frei, die Washington sonst auf Lebenszeit
weggeschlossen hätte. Ein Signal, das Amerika-Hasser auf dumme
Gedanken bringen kann. Obamas Kalkül war anders. Durch den aktuellen
Skandal um die miserable Krankenversorgung von Veteranen entstand der
Eindruck, die Regierung behandele heimkehrende Soldaten wie den
letzten Dreck. Eine schwere Hypothek. Die glückliche Fügung im
Schicksal von Bowe Bergdahl lenkt davon ab. Bis sich die Taliban
wieder in Erinnerung rufen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.06.2014 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1066614
Anzahl Zeichen: 1247
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 310 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
US-Soldat gegen Taliban ausgetauscht
Obamas Kalkül
Dirk Hautkapp, Washington"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Feiertags-Diskussion: Verdi-Chef Werneke sieht "gezielte Provokation" ...
Bielefeld. In der Debatte um die Abschaffung von Feiertagen in Deutschland hat der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, "maximalen Widerstand" angekündigt. Im Interview mit der Tageszeitung "Neue Westfälische" (Bielefeld) sagt Werneke: "I
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Lausitzer Rundschau: Kein Blankoscheck Debatteüber mehr Macht und Geld für den BND ...
Vorsicht. Wenn ein Geheimdienst mehr Befugnisse und mehr Mittel für seine Arbeit will, dann ist ein gesundes Misstrauen angebracht. Dann muss politisch und parlamentarisch genau geprüft werden, was in welchem Ausmaß eigentlich geplant ist, ob es dem gesetzlichen Auftrag des Dienstes entsprich
Südwest Presse: Kommentar zur FIFA ...
Von einer Glaubwürdigkeitskrise des Fußball-Weltverbandes zu reden, wäre eine gepflegte Untertreibung angesichts der neuen Enthüllungen. Vieles spricht dafür, dass bei der Vergabe des WM-Turniers 2022 nach Katar hochgradig geschmiert wurde. Zusammen mit den wohl manipulierten Testspielen vor
Westdeutsche Zeitung:Überwachung mit dem Datenstaubsauger = von Olaf Steinacker ...
Seit den Enthüllungen Edward Snowdens vor bald einem Jahr weiß die Welt, dass es vor dem Zugriff der NSA und ihrer befreundeten Dienste vor allem aus Großbritannien kein Entrinnen gibt. Systematisch wird die weltweite Kommunikation - Telefonate, E-Mails, Chats oder Plaudereien in Sozialen Net
Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Kritik an CSU-Chef Seehofer ...
Huber sagt das Offensichtliche über den Parteichef. Er nennt die in der CSU seit Jahrzehnten eingeübte Unterwerfung unter Parteichefs und Ministerpräsidenten feige - das ist das eigentlich Bemerkenswerte. Er versucht außerdem, eine Debatte über die Nachfolge von Seehofer anzuzetteln. Aber oh




