Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Generaldebatte und Halbjahresbilanz der schwarz-roten Koalition
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die kleinen Leute, so haben Angela Merkel und Sigmar Gabriel die
Regierungszusammenarbeit von Union und SPD nach Ende der
Koalitionsverhandlungen beschrieben. Es waren hehre Worte, für eine
Kanzlerin zumal, die lieber unter- als übertreibt. Nach einem halben
Jahr große Koalition geben sich die Regierungsparteien
erwartungsgemäß gute Noten, die Opposition klagt ebenso wenig
überraschend über das Versagen der Koalition. Die Wahrheit liegt
dazwischen. Die große Koalition hat Paradigmenwechsel beschlossen wie
den gesetzlichen Mindestlohn. Sie hat aber auch Entscheidungen als
groß verkauft, die vor allem teuer sind, wie die Rentenreform. Statt
den kleinen Leuten profitiert vor allem die Mittelschicht."
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Kira Frenk
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Datum: 25.06.2014 - 16:54 Uhr
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