Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Tabakwerbung
ID: 1077785
jährlich hunderttausende Menschen in der Europäischen Union und
belastet das Gesundheitssystem mit Milliarden Euro zusätzlich. Aber
sollte der Staat deshalb eingreifen, mehr reglementieren,
Tabakwerbung komplett verbieten? Nein. Er sollte darauf setzen, seine
Bürger noch besser über die Gefahren des Rauchens zu informieren
statt sie zu bevormunden.
In einer freiheitlichen Gesellschaft, wie es sie zum Glück in
Deutschland gibt, dürfen und sollen Menschen selbst entscheiden, was
sie tun. Sie haben eine Wahlfreiheit. Sie können rauchen - oder
nicht. Sie können trinken - oder nicht. Sie können Süßigkeiten und
Fast Food essen - oder nicht. Sie können allerlei Dinge tun, die
ihnen Freude bereiten, aber in gewisser Hinsicht auch schaden.
Wer Tabakwerbung verbieten will, muss dementsprechend auch so
konsequent sein, Werbung für viele andere Dinge zu verbannen. Wo
fängt man an, wo hört man auf? Und vor allem: Was steht am Ende?
Garantiert keine freiheitliche Grundordnung mehr. Deshalb: mehr
aufklären, mehr informieren und nicht nur verbieten.
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Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 29.06.2014 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
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Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Innenpolitik
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