WAZ: Ist Sitzenbleiben sinnvoll? Pro-Kommentar von Birgitta Stauber-Klein
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Gang. Es ist längst nicht mehr die Regel, dass Lehrer frontal vor den
Schülerinnen und Schülern unterweisen und abfragen. Im Idealfall
wächst der Kontakt zu den Eltern, und die Lehrer erkennen früh, wenn
ein Kind überfordert ist oder wenn es durchhängt. Dass die
Sitzenbleiberquoten auch im Vergleich zu den Real- und den wenigen
Hauptschulen so niedrig sind, zeigt, wie intensiv an den Gymnasien
gefördert wird. Wer nach dieser individuellen Förderung ruft, sollte
allerdings auf Prinzipien wie eine generelle Abkehr vom Sitzenbleiben
verzichten. Denn Lehrer, die sich kümmern, erkennen auch, wenn ein
Kind kaum noch eine Chance hat, in der Klasse mitzukommen. Wer
Grundlagen in Mathematik oder Latein nicht verstanden hat und
obendrein in anderen Fächern schwächelt, dem hilft wohl eher der
Neuanfang. So manche Erwachsene, die diese Prozedur hinter sich
haben, bestätigen dies.
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Datum: 03.07.2014 - 19:11 Uhr
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