Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Zeitgeschichte
DDR setzte Zwangsarbeiter systematisch in der Chemieindustrie ein
ID: 1080929
Häftlinge im mitteldeutschen Chemiedreieck eingesetzt, so im
damaligen Chemiekombinat Bitterfeld und in Buna. Das geht nach einem
Bericht der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Montagausgabe) aus einer Studie über Zwangsarbeit in der DDR hervor.
Nach den Recherchen der Wissenschaftler Christian Sachse und Justus
Vesting mussten die Strafgefangenen, sowohl gewöhnliche Kriminelle
als auch politische Häftlinge, ohne Vorbereitung und Ausbildung in
der chemischen Industrie die gesundheitsgefährdendsten Arbeiten
verrichten. Sie seien dabei hochgiftigen Quecksilberdämpfen und
Chlorgasen sowie ätzenden Laugen ausgesetzt gewesen, sagte der
Historiker Vesting der Zeitung. Die Gefangenen seien dort eingesetzt
worden, wo andere Beschäftigte nicht mehr hätten arbeiten wollen. "In
vielen Industriebereichen waren schlechte Arbeitsbedingungen eine
Begleiterscheinung. In der Chemie waren sie ein Grund, Häftlinge
einzusetzen", sagte Vesting dem Blatt weiter. Das sei ein Skandal.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.07.2014 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1080929
Anzahl Zeichen: 1278
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 226 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Zeitgeschichte
DDR setzte Zwangsarbeiter systematisch in der Chemieindustrie ein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
BSW-Bundesvorstand setzt Kreisvorsitzenden in Sachsen-Anhalt ab ...
Im Streit zwischen zwei verfeindeten Parteiflügeln in Sachsen-Anhalt greift die BSW-Bundesspitze durch. Der Co-Vorsitzende des Kreisverbands Sachsen-Anhalt Ost, Florian Thomas, wurde seines Amtes enthoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Wochenendausgabe) unter Beruf
Sachsen-Anhalts Innenministerin Zieschang in Sorge wegen Schnell-Radikalisierung durch Social Media ...
Die sachsen-anhaltische Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) sieht große Online-Reichweiten für Gewaltaufrufe als Gefahr für die innere Sicherheit. "Gewaltverherrlichende Bilder und Videos haben in sozialen Medien ein unglaubliches Verbreitungspotenzial", sagte Zieschang der in Halle
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: Maut-Pläne Linke: Eckpunkte sind Placebo ...
Halle. Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Caren Lay (Linke), hat die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zur Einführung einer Pkw-Maut auf allen deutschen Straßen kritisiert. "Dobrindt hat die zweifelhafte Wahl, entweder gegen den Koal
Stuttgarter Nachrichten: Pkw-Maut ...
Weil die Abgabe für die CSU zum Prestigethema geworden ist, müssen die Koalitionspartner nun so tun, als sei ihnen die Maut ein Herzensanliegen, was ihnen sichtlich schwer fällt. Doch Abhilfe ist in Sicht: Womöglich scheitert das Projekt wenn schon nicht am Unbehagen der Koalitionspartner, d
Allg. Zeitung Mainz: Tollhaus - Kommentar zum BND-Spionagefall ...
Die Amerikaner hören Merkels Handy ab? So what? Die NSA hackt deutsche Durchschnittsbürger? Mmh. Allmählich ist das Einzige, was da noch aufkommt, Sarkasmus: Wie gut, dass der Spion, der aus dem BND kam, während der ersten zwei Jahre seines Schaffens die USA bediente, mithin eine den Deutsch
Lausitzer Rundschau: 14. Brandenburg-Tag gibt der Stadt Gelegenheit zur Image-Korrektur: Spremberg in neuem Licht ...
Das Bild, das die Stadt Spremberg in den vergangenen Monaten - vor allem außerhalb der Lausitz - bekommen hat, war kein besonders freundliches. Rechte Gesinnungsgenossen und deren Umtriebe trugen zum Image des braunen Spremberg bei. Die Neonazi-Szene machte Schlagzeilen: mit Überfällen oder de




