Mitteldeutsche Zeitung: zu Zschäpe

Mitteldeutsche Zeitung: zu Zschäpe

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(ots) - Der öffentlichen Wahrnehmung entzog sich die stets
adrett gekleidete Angeklagte, so gut es ging. Emotionen erlaubte sie
sich nicht, allenfalls huschte im Gespräch mit ihren Anwälten ein
Lächeln über ihr Gesicht. Eine, so schien es, bis ins Letzte
durchdachte Verteidigungs-strategie, wurde einmal mehr zu einer
Belastungsprobe für die Angehörigen der Opfer, die als Nebenkläger am
Prozess teilnehmen und nichts sehnlicher erwarten als endlich eine
Auskunft zu den Tathergängen. Manches deutet nach der überraschenden
Wende im NSU-Prozess darauf hin, dass Zschäpe sich äußern wird. Was
auch immer das sein wird und welche Intention sie damit verfolgt: Es
ragt weit über bloße Folgen für den Prozess hinaus. Es ist aber zu
befürchten, dass die Angehörigen der Opfer bezüglich ihrer
Erwartungen erneut enttäuscht werden.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



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drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung: zu Edathy Mitteldeutsche Zeitung: zur neuen Sperrstunden-Planung in Sachsen-Anhalt
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Datum: 17.07.2014 - 19:11 Uhr
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